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Am Uferweg können die Bauherren loslegen

Elze/Meitze Am Uferweg können die Bauherren loslegen

Ortsbürgermeister Jürgen Benk ist sehr froh darüber, dass die Gemeinde Wedemark den Prozess im Normenkontrollverfahren zum Bebauungsplan „Am Uferweg“ Elze gewonnen hat. Die Gemeinde werde nun zügig Baugenehmigungen erteilen, dem Baustart stehe nichts mehr im Wege.

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Das rot umrandete Areal kann jetzt bebeaut werden.

Quelle: Archiv

Wedemark. Der Ortsrat Elze/Meitze hatte bereits im Januar 2010 einstimmig die Verwaltung beauftragt, für das freie Grundstück zwischen den Straßen Am Bahndamm und Uferweg einen Bebauungsplan zu erstellen. Grund war die zunehmende Nachfrage nach Grundstücken in Elze, die nicht mehr ausreichend befriedigt werden konnte.

Am 1. Oktober 2014 fasste der Ortsrat einstimmig den entsprechenden Beschluss. Der Verkauf der Grundstücke konnte beginnen. Eine große Anzahl von Interessenten bewarb sich für die Grundstücke am Uferweg, 18 Bewerber erhielten schließlich den Zuschlag.

Eine im Frühjahr 2015 eingereichte Normenkontrollklage eines Anliegers führte zu Verzögerungen für die potenziellen Bauherren. Die Grundstücke konnten nicht verkauft werden, da die Gemeinde aufgrund der eingereichten Klage nicht sagen konnte, wann die Baugenehmigungen erteilt werden können.

Für einzelne Bauherren sei dies die Katastrophe schlechthin gewesen, sagt Benk. Einige hätten sehr frühzeitig mit den Vorbereitungen für den Kauf des Grundstücks begonnen, Mietverträge gekündigt, Finanzierungen aufgenommen und Häuser verkauft.

Die Gemeinde sprang den Betroffenen bei, indem sie das Oberverwaltungsgericht Lüneburg auf die nach ihrer Auffassung vorliegende Eilbedürftigkeit hinwies. Das Gericht sah das auch so und beschleunigte das Verfahren.

Bereits am 21. Januar 2016, also acht Monate nach Klageeinreichung, sei dann vor dem Oberverwaltungsgericht verhandelt und die Klage abgewiesen worden. „Das war für alle Beteiligten ein Glücksfall, weil die Verfahrensdauer von Normenkontrollverfahren bis zu einer Entscheidung in der Regel mindestens zwei Jahre beträgt“, sagt Benk.

Er sei sehr froh, dass die Verwaltung sich nach eingehender Prüfung entschlossen hatte, trotz Klage mit der Erschließung des Baugebiets zu beginnen. So hätten weitere Verzögerungen vermieden werden können.

Von Roman Rose

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