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Anfragen schon aus New York

Wedemark Anfragen schon aus New York

International renommierte Jazzgrößen, der Genre-Nachwuchs und Jazzmusiker der regionalen Szene - sie alle finden im nun zehnten Veranstaltungsjahr ihre Bühne beim Winterjazz in Brelingen. Das erste Konzert am 23. Januar in der St.-Martini-Kirche paart experimentellen Jazz und dadaistische Texte. Der Vorverkauf hat begonnen.

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Die Vorsitzende des Brelinger Kulturvereins, Bettina Arasin (von links), Harald Platte und Dietrich von Mirbach werben für die hochkarätigen Jazzkonzerte.

Quelle: Kallenbach

Brelingen. In Kooperation mit dem kirchlichen Orgelbauverein St. Martini und dem Kulturverein Brelinger Mitte hat sich die Konzertreihe Jahr um Jahr fester bei Musikern und Publikum etabliert. „Winterjazz Brelingen ist bei Künstlern in ganz Deutschland bekannt und spricht sich herum. Gerade haben wir sogar eine Anfrage aus New York bekommen“, berichtet Dietrich von Mirbach.

Er und Harald Platte sind die jazzvernarrten Organisatoren, die zwischen Musikern aus nah und fern, Orgelbauverein, Brelinger Mitte und den vielen notwendig beteiligten ehrenamtlichen Veranstaltungshelfern die Kontakte knüpfen.

Das Hans-Schüttler-Quartett wird am Sonnabend, 23. Januar, ab 20 Uhr in der Brelinger Kirche das Eröffnungskonzert bestreiten. In „Seepferdchen und Flugfische“ kommen die kleine Jazzquartett-Besetzung der NDR-Bigband und ein Sprecher der dadaistischen Texte von Hugo Ball in ein ständiges Wechselspiel von Sprache und Klang. „Dada ist sicherlich in der Musiksprache Freejazz“, meint von Mirbach. Es sei lohnend, sich darauf einzulassen.

Bei den Konzerten haben die Zuhörer anschließend die Gelegenheit, mit den Musikern die Veranstaltung noch in der Brelinger Mitte ausklingen zu lassen. Je nach Instrumentalbesetzung und Anzahl der Musiker sind die fünf Konzerte zwischen dem 23. Januar und 12. März für die große Akustik in der Kirche (drei) oder für die Brelinger Mitte (zwei) mit ihrer intimeren Klubatmosphäre eingerichtet.

In der Kirche beginnen die Veranstaltungen um 20 Uhr, in der Mitte um 20.30 Uhr. „Es gibt wieder eine Dauerkarte“, betont Platte. „Der Preisvorteil: Mehr als ein Konzert bekommt man frei dazu.“

Nur die allererste Jazzveranstaltung stemmten die Organisatoren seinerzeit finanziell aus eigener Kraft. „Danach haben wir gesehen, dass es nicht geht. Wir haben die Förderung bei der Kulturregion Hannover beantragt und seither zuverlässig erhalten“, sagt Platte.

Ohne die finanzielle Unterstützung, so der Organisator, müssten die Eintrittspreise doppelt so hoch sein. Fest geplant werden die Veranstaltungen der Jazz-Reihe bereits ein Jahr im Voraus, um die ausgewählten Ensembles und Künstler unter Vertrag zu bekommen. „Es sind allesamt hochwertige Musiker, das ist die Grundvoraussetzung“, betont von Mirbach.

Es folgt als zweites Konzert am 30. Januar eine Reise in das „Acoustic Outland“ mit einem Trio, das Jazz und Neue Musik verbindet. Am 13. Februar ist energiegeladener Jazz mit Chorgesang zu hören, am 27. Februar erzählt ein Jazzquartett märchenhafte Musik aus 1001 Nacht. Zu dem letzten Konzert, am 12. März, reist das Berliner Melt Trio an. Die Konzerte werden jeweils noch einzeln ausführlicher angekündigt.

Einzelkarten kosten 15, ermäßigt 10 Euro. Die Dauerkarte für alle fünf Konzerte kostet 55 Euro, ermäßigt 38 Euro. Karten sind bei den Vorverkaufsstellen Buchhandlung von Hirschheydt in Mellendorf, Bücher am Markt in Bissendorf und Haus Brelinger Mitte (freitags von 9 bis 13 Uhr) erhältlich sowie jeweils an der Abendkasse. Reservierungen auch über konzerte.in.st.martini@gmail.com.

Von Ursula Kallenbach

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