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Zwei Grüne kommentieren Umfrage positiv

Wedemark Zwei Grüne kommentieren Umfrage positiv

Angela Klingrad und Hermine Rüfer, beide Mitglied der Grünen-Ratsfraktion und Bewohner von Bissendorf-Wietze, sehen das Ergebnis der Umfrage in Bissendorf-Wietze positiv. Eine Mehrheit der Wietzebürger habe sich für Lebensqualität durch Vielfalt aus großen und kleinen Grundstücken ausgesprochen und bleibe damit auf dem Teppich.

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Die Grünen-Ratsfrauen Angela Klingrad Und Hermine Rüfer sind zufrieden mit dem Umfrageergebnis in Bissendorf-Wietze.

Quelle: Symbolbild

Bissendorf-Wietze. Die Gemeinde hatte die Umfrage auf Wunsch des Ortsrates organisiert. Gegenstand waren Gestaltungsvorgaben bei der Aufstellung von neuen Bebauungsplänen. Mit dem Ergebnis hätten die Bebauungspläne mit großen und kleinen Grundstücken die Zustimmung gefunden, die sie verdienen, sagen Klingrad und Rüfer. Diese seien maßgeschneidert und würden dem Charakter der Waldsiedlung gerecht.

Allerdings sei die örtliche Infrastruktur schon an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Für die Grundschulkinder gebe es keinen Fußweg, und die Struktur der Straßen gebe auch nicht mehr Fußwege her. So gebe es auch keinen Regenwasserkanal; den brauche man auch (noch) nicht, denn das Regenwasser könne noch auf den größeren Grundstücken versickern. Anders wäre das nach Meinung der Politikerinnen bei kleinen Grundstücken: Wenn die Sickerfläche nicht ausreiche, suche und finde das Wasser seinen Platz, und wenn es Keller oder Küche wären. Einen Regenwasserkanal müssten alle Grundstückseigentümer bezahlen, geben sie zu bedenken.

Zum Thema Bäume führen die Frauen aus, dass der Ort ohne diese keine Waldsiedlung wäre. Bäume können jedoch nur auf genügend großen Grundstücken stehen bleiben. Seit gut 30 Jahren hätten sie zusehen müssen, wie Grundstücke immer weiter geteilt und damit immer kleiner wurden. Viel Wald sei so bereits abgeholzt worden. Die Struktur der lockeren Bebauung sei in Teilen schon schwer geschädigt. „Verteidigen wir also entschlossen, was noch übrig ist!“, sagen Klingrad und Rüfer. „Die Wietzesiedlung soll eine Waldsiedlung bleiben!“

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