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Anwohner: Zu viel Tempo auf der Wietze-Aue

Wedemark Anwohner: Zu viel Tempo auf der Wietze-Aue

In Bissendorf-Wietze fordern Anwohner die Gemeinde zum Handeln auf. Der dringende Appell ist nicht der erste: Anwohner der Wietze-Aue klagen über den zunehmenden Verkehr in der schmalen Straße und kritisieren fehlendes Engagement der Gemeinde dort. Tatsächlich beschäftigt das Thema die Gemüter schon Jahre.

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Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt in Bissendorf-Wietze würde nach Meinung vieler Bewohner mehr Sicherheit bringen.

Quelle: Symbolbild (Frank Wilde)

Bissendorf-Wietze.  „Die Verkehrssicherheit für Fußgänger ist an der Wietze-Aue nicht gegeben. Da wird durchgeschossen wie bekloppt. Ich wohne seit acht Jahren hier, und es wird immer schlimmer“, bekundet Robert Krause. „Wir können unsere kleinen Kinder nicht mehr hinauslassen, es ist unmöglich, dort mit einem Kinderwagen zu schieben.“

Vor allem in der Zeit zwischen 6.30 und 8.30 Uhr sei der Verkehr mit Fußgängern, Schulkindern, Radfahrern und Autofahrern eine Katastrophe. Erst jüngst sei ein Kind mit einem Fahrrad an der Kreuzung umgefahren worden, berichtet Krause im Ortsrat und findet Unterstützung von anderen Zuhörern. Die Gemeinde müsse endlich Geld in die Hand nehmen und etwas tun, stellen sie fest.

Nicht nur, dass das Verkehrsaufkommen stetig wächst, habe Folgen, auch der Generationswechsel in Bissendorf-Wietze mit nun vielen kleinen Kindern müsse berücksichtigt werden. „Die Gemeinde muss aktiv werden und diesen Missstand schnellstens abstellen“, fordert der Anwohner.

Dessen Vorschläge will Ortsbürgermeister Daniel Leide an die Verwaltung weiterreichen: In der Tempo-30-Zone ist zusätzlich an jeder Straßeneinmündung ein Tempo-30-Schild aufzustellen. Als verkehrsberuhigende Maßnahmen sind Poller oder Pflanzkübel einzubauen, und es sollten provisorische Schotter-Gehwege auf den gemeindeeigenen unbefestigten Seitenstreifen hergestellt werden, abgegrenzt mit markierten Schutzstreifen.

Nicht zuletzt könne auch über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 auf der Ortsdurchfahrt (Landesstraße 383) nachgedacht werden. Eine Anfrage zu Pollern habe es schon gegeben im Ortsrat und zwei Geschwindigkeitsüberprüfungen in der Straße Wietze Aue, merkte Ortsbürgermeister Daniel Leide an. Doch offenbar war seinerzeit das überprüfende Fahrzeug so sichtbar geparkt, dass alle motorisierten Verkehrsteilnehmer vorgewarnt waren.

Außerdem, regten die Anwohner an, müsse auch nachts gemessen werden. „Der erste Schritt ist jetzt die Geschwindigkeitskontrolle“, bestätigte der Ortsbürgermeister. Er werde mit der Gemeinde Möglichkeiten der Verbesserung und die Finanzierung erörtern. „Vielleicht muss man ja nicht mit der teuersten Lösung anfangen.“

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