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Arbeitskreis zeigt Bilder von Chagall

Bissendorf Arbeitskreis zeigt Bilder von Chagall

Eine Ausstellung mit rund 40 Werken des Malers Marc Chagall wird am Mittwoch um 19 Uhr in der St.-Michaelis-Kirche in Bissendorf eröffnet. Der Eintritt ist frei. Die Schau dauert bis 4. Oktober.

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Karin Ernst und Bernd Dörrie freuen sich auf viele Besucher der Chagall-Ausstellung in der Bissendorfer Kirche.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Hein Spreckelsen aus Nienburg, Landessuperintendent im Ruhestand, spricht zur Einführung.

Organisator der Schau ist der Arbeitskreis Kunst und Kirche, der seit zehn Jahren für kulturelle Höhepunkte in der Gemeinde sorgt, in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand. „Chagall stand unter dem Einfluss von Henri Matisse und Pablo Picasso. Er war ein frommer Jude aus Weissrussland, der auch Elemente der russischen Volkskunst in seine Werke einfließen ließ. Eine Reihe von Darstellungen sind deshalb direkt aus dem Leben gegriffen, teils aus Chagalls Geburtsort“, erläutert Bernd Dörrie vom Arbeitskreis.

Chagall habe seine Werke zur Bibel nie erklärt, er habe dem Betrachter immer die eigene Interpretation überlassen. So könnten beim Betrachter je nach eigener Lebenserfahrung die Deutungen variieren wie auch die Geschichte der Bibel und die eigene Lebensgeschichte zusammenkommen. Auch die Wedemärker Schulen sind eingeladen worden, die Schau zu besuchen. Für Klassen werden Sondertermine organisiert. Ob alle 40 Werke gezeigt werden können, sei noch ungewiss, sagte Dörrie. Es werde noch erprobt, welche Art der Hängung besser passe: alle Werke nebeneinander an der Wand oder zum Teil auch übereinander. Die Bilder stammen aus einer Galerie im Rheinland.

Die Schau ist auch am Bissendorfer Sonntag, 27. September, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Gleichwohl sind Spenden möglich. Dass die Kirchengemeinde gerade jetzt Werke eines jüdischen Malers zeigt, hänge damit zusammen, dass auch der Sprengel Hannover sich derzeit mit der deutsch-jüdischen Vergangenheit beschäftige, sagte Dörrie. Zudem greife die Bissendorfer Kirchengemeinde das Thema wieder auf, wenn sie zum 9. November zu einem Liederabend mit einer jüdischen Sängerin einlade, berichtete Karin Ernst vom Kirchenvorstand.

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