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BI rät: Rote Protestkreuze stehen lassen

Wedemark BI rät: Rote Protestkreuze stehen lassen

Die Entscheidung der Bundesregierung, für die Stromtrasse Südlink der Erdverkabelung den Vorrang zu geben gegenüber Freileitungen mit bis zu 75 Meter hohen Masten, wertet die Bürgerinitiative Brelinger Berg als Etappensieg.

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BI-Sprecher Georg Pfeiffer rät: Kreuze stehenlassen.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Die roten Kreuze gegen die Trassen in der Wedemark sollten aber weiter stehen bleiben, raten die Aktivisten.

Anders als die Initiative in Resse, die ihre installierten Kreuze inzwischen abgebaut hat, ruft die Bürgerinitiative Brelinger Berg die engagierten Wedemärker auf, ihren Protest weiter aufrechtzuerhalten. Bis zur endgültigen Abwendung der Leitungsvariante ALT 091 sollten sie ihren Protest unter anderem mit den roten Holzkreuzen an den Gartenzäunen zum Ausdruck bringen, rät der Sprecher Georg Pfeiffer aus Negenborn.

Die Aktivisten der Bürgerinitiative Brelinger Berg sind davon überzeugt, dass die politische Entscheidung nicht zuletzt auf den Widerstand der zahlreichen Bürgerinitiativen entlang der geplanten Route zwischen Norddeutschland und Bayern zurückzuführen ist. Bis zu 80 Prozent der Stromleitung sollen nun unterirdisch verlegt werden.

„Was das genau für die Trassenvariante ALT 091 bedeutet, die hier mitten durch die Wedemark, über den Brelinger Berg, durch die Große Heide und die Ortschaft Resse verlaufen würde, ist ungewiss“, sagt Pfeiffer. Die Bürgerinitiative Brelinger Berg sei grundsätzlich vorsichtig optimistisch, dass es nicht zu dieser Streckenführung kommen werde. „Wir bleiben aber weiterhin wachsam, da auch die Erdkabelvariante einen massiven Eingriff in das Naherholungsgebiet Brelinger Berg und andere wertvolle Landschaftsräume in der Wedemark darstellen würde“, sagt Pfeiffer.

Die BI ruft daher die Bürger der Wedemark auf, ihren Protest bis zur endgültigen Abwendung der Leitungsvariante ALT 091 mit den roten Holzkreuzen an ihren Gartenzäunen zu demonstrieren.

Von Ursula Kallenbach

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