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Bauhof zieht aufs Budenhoff-Gelände

Wedemark Bauhof zieht aufs Budenhoff-Gelände

Die Gemeinde kauft das Gelände der Firma Butenhoff am Mellendorfer Kirchweg in Hellendorf für 984.000 Euro. Im Gegenzug will sie das gemietete Bauhof-Gelände in Wennebostel aufgeben und den Bauhof nach Hellendorf umsiedeln.

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Auf das derzeitige Gelände der Firma Butenhoff in Hellendorf soll im nächsten Jahr der Bauhof der Gemeinde Wedemark umziehen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Der Rat stimmte am Montagabend zu. Nach Darstellung der Gemeinde will die Firma Butenhoff ins Gewerbegebiet Bissendorf umziehen. Das bisherige Grundstück in Hellendorf mit 12.773 Quadratmetern sei „hervorragend als Bauhof der Gemeinde geeignet“, heißt es in dem Papier, das den Politikern zur Abstimmung vorlag. Darauf befinden sich ein Büro- und Hallengebäude sowie eine Doppelgarage, drei Einzelgaragen sowie eine Tank- und Waschanlage.

Seit 2011 ist der Bauhof in einer gemieteten Halle in Wennebostel untergebracht. Der Mietvertrag ist auf zehn Jahre abgeschlossen. Die Kaltmiete beträgt nach Angaben der Verwaltung 62.400 Euro pro Jahr.

Ein Kostenvergleich zeige, das die Ausgaben für Grunderwerb plus notwendige Umbauten günstiger seien, als die bisherige Bauhofhalle weiterhin zu mieten. Die Verwaltung spricht von einer durchschnittlichen jährlichen Ersparnis von 13.646 Euro. Zusammen mit anderen Einspareffekten sowie zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten, die sich als Folge des Geschäfts ergeben, rechnet sie eine Ersparnis von sogar 28.341 Euro jährlich vor. Ein Beispiel: Da der Bauhof nur etwa die Hälfte des Butenhoff-Grundstücks benötige, soll der andere Teil verkauft werden. In die Vergleichsberechnung fließen diese rund 4300 Quadratmeter mit einem Verkaufserlös von 129.000 Euro ein.

Alle waren sich einig, dass es nur Gewinner gibt: Die Gemeinde spart Geld, störendes Gewerbe wandert in verträgliche Bereiche, und die Firma kann innerhalb der Gemeinde expandieren.

Da das Kaufangebot von Butenhoff nur für kurze Zeit bestehe und der Erwerb eines solchen Objektes im Haushalt 2015 nicht vorgesehen sei, bleibe nur die Möglichkeit, eine außerplanmäßige Auszahlung zu beschließen, argumentierte die Verwaltung.

Um die Summe aufzubringen, will sie an anderer Stelle für 2015 streichen: beim Schulzentrum 830.000 Euro und bei der Sanierung der Asternstraße 154.000 Euro. Ab 1. März soll das Grundstück in den Besitz der Gemeinde übergehen. Anschließend muss die Gemeinde einiges umbauen und neu errichten.

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