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Wiedersehen mit der Mellendorfer Boyband

Klassentreffen nach 50 Jahren Wiedersehen mit der Mellendorfer Boyband

Geschichten aus ihrer Schulzeit haben sich die Absolventen der Volksschule zuhauf erzählt. Die Abschlussklasse von 1966 traf sich im Restaurant Artemis wieder.

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Die Abschlussklasse von 1966 stellt sich neu auf. Lehrerin Viktoria Worzyk befindet sich auf dem heutigen Bild in der vorderen Reihe als Fünfte von rechts ...

Quelle: Hartung

Mellendorf. Seine Lieblingsanekdote aus der Schulzeit? Da muss Burkhardt Heinemann nicht lange überlegen. „Wir sind mit fünf Jungs bei einem Schulfest in der Aula als Band aufgetreten. Wir haben unsere Lippen bewegt, im Hintergrund lief die Schallplatte mit der Musik von den Beatles und den Rolling Stones“, erzählt Mamier – und lacht herzhaft. „Damals ging so etwas noch, die haben uns das alle abgenommen.“ Vor allem der Musiklehrer durchschaute das Playback nicht.
„Er hat uns dann gesagt, dass er uns nicht als so musikalisch eingeschätzt hätte – und uns sonst bessere Noten gegeben hätte“, ergänzt Jürgen Mamier, ebenfalls Mitglied der damaligen Mellendorfer Boygroup.

„Wir treffen uns alle zehn Jahre. Viele wohnen noch heute in der Wedemark, daher sieht man sich oft, Kontakte zu pflegen fällt leicht. Es gibt gemeinsame Unternehmungen wie Fahrradfahren oder Brunch“, sagt Renate Mahlfeld, die das Klassentreffen zusammen mit Anita Homeier organisiert hat. Am 17. März 1966 gingen 31 Neuntklässler von der Volksschule ab. „Damals ging das Schuljahr noch von Ostern bis Ostern“, erinnert sich Mahlfeld.

Mit dabei beim Klassentreffen war auch Viktoria Worzyk. Unter ihrem Mädchennamen Herb hatte die heute 79-Jährige die Schüler zuvor noch in der Grundschule Mellendorf als Klassenlehrerin unterrichtet, in der Volksschule hatte sie die Schüler in den Fächern Geografie, Sport und Kunst unter ihren Fittichen.

Und jetzt, 50 Jahre später, kann sie es ja sagen: Wie haben sich die Schüler betragen? „Das war eine tolle Zeit“, erinnert sich Worzyk. Bevor sie wieder nach Mellendorf zurückkehrte, unterrichtete sie in Kirchhorst. „Dort hatte ich 53 Schüler – und zwar komplett einzügig mit Schülern von der ersten bis zur vierten Klasse.“ Es folgte die siebte Klasse der Volksschule mit 31 Schülern. „Das war wie im Sanatorium, ich konnte alles etwas entspannter angehen“, sagt Worzyk und lacht.

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... auf dem alten Foto steht sie in der hinteren Reihe als Vierte von rechts.

Quelle: Hartung

Von Stephan Hartung

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