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Erstmals wird ein Bogenschütze König

Scherenbostel Erstmals wird ein Bogenschütze König

Premiere bei den Scherenbostler Schützen: Erstmals ist ein Bogenschütze in der Vereinsgeschichte Majestät. Uwe Könecke siegte beim Königsschießen. Seine letzte Chance nutze Jugendkönig Alexander Behrens. Denn der 17-Jährige nahm das letzte Mal an dem Jugendwettkampf teil.

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Die Majestäten: Jugendkönig Alexander Behrens (von links), König Uwe Könecke und die Drittplatzierte Ines Gosda.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Wedemark. "Für uns ist es kein Problem, dass der König nicht aus den eigenen Reihen kommt", sagte Schützenchef Jürgen Kowahl am Rande des Umzugs. Die Bogensparte hat rund 50 Mitglieder und die Schützen 225. "Wir sind ein Verein", betonte der Vorsitzende. Gewöhnen müssen sich die Beteiligten nur daran, dass der König nicht Grün, sondern Rot-Schwarz trägt.

Auch beim Festessen zog der neue König keinen Anzug an. "Ich bringe eine andere Farbe hinein und bleibe in unserer legeren  Spartenkleidung", sagte Könecke und räumte ein, dass es ein bisschen ungewöhnlich sei. Aber früher oder später würden sich alle daran gewöhnen. Denn: Der 51-Jährige will auch nächstes Jahr angreifen. Er lobte, beide Sparten würden gut zusammen passen und es gebe keinen Stress und Neid unter den Mitgliedern.

Jugendkönig Alexander Behrens nutzte die letzte Chance, um die  Vereinskette zu tragen. Denn im nächsten Jahr wird der heute 17-Jährige als Erwachsener an den Start gehen. "Schön, dass es noch geklappt hat", freute sich der Jugendkönig, dessen Scheibe am Schützenhaus angebracht wurde. Die Jubiläumsscheibe gewann Renate Leichter. "Nicht mit einem Teiler 197,7 wie das Baujahr des Vereinsheims. Aber mit 198,8 war sie am nächsten dran", sagte Kowahl.

Für seine 60-jährige Vereinstreue wurde Hans Brüggemann ausgezeichnet. Detlef Kiesner erhielt einen Orden für seine sechs Jahrzehnte lange Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund.

Die Scherenbostler Schützen feierten nicht nur ihre neuen Majestäten ausgiebig, sondern auch das 40-jährige Bestehen ihres Vereinsheims. Stellwände im Vereinshaus, die Kowahl zusammenstellte, erinnern an die Entstehung des Baus in Eigenleistung. Noch seien 17 Schützen, die damals beim Bau geholfen hatten, aktiv dabei, berichtete der Vereinschef. Nach vier Jahrzehnten renovierten die Schützen das Gebäude: Entwässerung, Zaun, Pflasterung und Grünanlage rund ums Haus stehen auf dem Plan.

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Von Katerina jarolim-vormeier

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