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Pfarrscheune soll Wasser bekommen

Elze Pfarrscheune soll Wasser bekommen

Noch schnell ein paar Nistkästen bauen, Osterdeko basteln und Hochzeitssuppe essen – der Pfarrscheunentag in Elze bringt Unterhaltung und Informationen zusammen. Auf neue Mitglieder und Helfer, auch das wird in Gesprächen klar, wartet reichlich Arbeit.

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Inga Breitkopf verteilt die selbstgekochte Hochzeitssuppe - Carsten Kiegeland (von links), Pastor Joachim Schnell und Kai Grundmann schmeckt's.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. „Omas Hochzeitssuppe“ auf dem alten Holzherd ist für viele Besucher ein fester Posten, wenn die Pfarrscheune sich für Besucher öffnet. Zehn Liter hielt Inga Breitkopf zum Pfarrscheunentag am Sonnabend bereit, selbst gekocht auf traditionell angesetzter Rinder- und Hühnerbrühe mit frischem Gemüse, Mettklößchen und – selbstverständlich – selbst fabriziertem Eierstich. Heiß und lecker duftete sie, Kinder wie Erwachsene holten sich gern Nachschlag.

Unter dem Motto Frühlingserwachen hatten Kirchengemeinde, das Team Kirche mit Kindern und der Freundeskreis Pfarrscheune zum ersten Pfarrscheunentag in diesem Jahr eingeladen. Ein vielfältiges Programm übers Jahr wird folgen. Was aber dringend jetzt auf den Weg gebracht werden musste, wussten die Kinder: Unter Anleitung von Klaus Breitkopf und Ortsbürgermeister Jürgen Benk stellten sie Holznistkästen und "Insektenraketen" her. Diese Raketen werden allerdings nicht abgeschossen, sondern in den heimischen Gartenboden gesteckt und warten dort, fest an Ort und Stelle, auf geflügelte Bewohner.

Was an Arbeit in der historischen Pfarrscheune im Vorjahr geleistet wurde, berichtete der Vorsitzende des Freundeskreises, Carsten Kiegeland. Im mittleren Scheunengang wurden das Fachwerk renoviert und Ofen und Schornstein saniert. In der Scheune war eine Stufe zu reparieren, der Lehmfußboden muss noch folgen. „Wir haben unterschiedliche Überlegungen, was wir da machen wollen. Es ist noch nicht klar“, sagt der Vorsitzende. Kleinigkeiten wie Steckdosen und Lichterketten gehören ebenfalls zum Arbeitsprogramm. In die Grundsanierung in den vergangenen Jahren – zuerst musste das Dach weitgehend neu hergestellt werden – sind auch mehr als 20.000 Euro aus der EU über das Dorfentwicklungsprogramm Elze eingeflossen. Der gesamte Sanierungsverlauf ist dokumentiert und auf der Homepage der Kirchengemeinde Elze-Bennemühlen unter www.kirche-elze.de/Sanierung zu finden.

Als großes Vorhaben für dieses Jahr planen die Freunde der Pfarrscheune, in dem historischen Gebäude einen Wasser- und Abwasseranschluss zu installieren. Das ist teuer, eine Fachfirma muss es realisieren – insofern bisher nur ein Wunsch. „Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, das die Elzer Betriebe und das Gewerbezentrum Elze positiv begleiten“, betont Kiegeland. Bei Vor- und Zuarbeiten würden aber sicherlich die eigenen Helfer anfassen.

Mit den zahlreichen Veranstaltungen rücken die notwendigen Arbeiten in der Scheune auch bei den Besuchern immer wieder in den Blick, merken die Aktiven. Sie sind zwölf bis 14 zurzeit. „Für Aktionen bekommen wir immer ein paar Helfer dazu“, verdeutlicht der Sprecher. „Aber es dürfen gern mehr werden für die dauerhafte Unterstützung.“

Info: Wer Interesse an dem Projekt Elzer Pfarrscheune hat, bekommt Informationen bei Carsten Kiegeland, Telefon (05130) 4175 und nach einer E-Mail an C.Kiegeland@arcor.de sowie im Kirchenbüro, Telefon (05130) 2922.

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