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Boden und Holz im Moor sind bewertet

Garbsen Boden und Holz im Moor sind bewertet

Im Flurbereinigungsverfahren Hannoversche Moorgeest hat das Amt für regionale Landesentwicklung die Werte für das Flurbereinigungsgebiet ermittelt. Die Ergebnisse liegen bis 3. Dezember im Rathaus Garbsen zur Einsicht aus.

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Das Schwarze Moor in Heitlingen an der Grenze zur Wedemark soll wieder vernässt und damit renaturiert werden, damit der große, unnatürliche Baumbestand wieder zurückgeht.

Quelle: Oliver Kühn

Wedemark. Etwa 900 Eigentümer sind in den vier Hochmooren Resser Moor, Bissendorfer Moor, Helstorfer und Otternhagener Moor betroffen, die in dem EU-geförderten Klima- und Naturschutzprojekt wiedervernässt werden sollen. Für die Arbeiten - es sollen etwa 55 Kilometer Moordämme gebaut und 16,5 Kilometer Entwässerungsgräben umgestaltet werden - müssen zuvor in einem Flurbereinigungsverfahren die Flächen gesichert werden. Die Eigentümer können entscheiden, ob sie verkaufen oder möglicherweise Flächen tauschen wollen; sie können auch Gestattungsverträge abschließen und die Renaturierung dort erlauben.

Das Projektgebiet umfasst insgesamt 2243 Hektar und tangiert mehrere Kommunen. Die Projektlaufzeit ist bei einem Budget von über 11 Millionen Euro auf elf Jahre angesetzt, die jetzt anstehende Flächensicherung ist darin ein erheblicher Kostenfaktor. Wie hoch die Summe insgesamt sein wird, ist bisher nicht bekannt. Die öffentliche Auslegung im Rathaus, Fachbereich 42 Umwelt, Verkehr und Stadtgrün, Zimmer A 3.11, geht einem Anhörungstermin voraus, zu dem die Beteiligten des Verfahrens eingeladen sind: Im Moorinformationszentrum (Mooriz), Altes Dorf 1b, in Resse können sie am Donnerstag, 3. Dezember, ab 14 Uhr, Einwendungen gegen die Ergebnisse der Wertermittlung vorbringen. Landwirte gehören in großer Zahl zu den beteiligten Flächeneigentümern, aber auch Kommunen, die Landesforsten, Kirchen und Naturschutzverbände.

Wenig umstritten werden die genannten Bodenrichtwerte sein; das Gutachten hat die Finanzbehörde erarbeitet. Dem Vernehmen nach geht es um etwa 20 Cent je Quadratmeter. Schwieriger zu ermitteln waren die Bewertungsklassen für den Holzbestand. Mit zu bewerten war dabei, welcher Aufwand angerechnet werden muss, um die Bäume quasi per Hand ohne schwere Traktoren aus den geschützten Moorgebieten herauszuholen. Mitarbeiter des Amtes für regionale Landesentwicklung sind von Dienstag, 1. Dezember, bis Donnerstag, 3. Dezember, 9 bis 12 Uhr, am Dienstag auch von 13.30 bis 18 Uhr und am Mittwoch von 13.30 bis 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Resse, Altes Dorf 3, zu sprechen.

Von Ursula Kallenbachund Bernd Riedel

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