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Bücher können auch online ausgeliehen werden

Bissendorf Bücher können auch online ausgeliehen werden

Seit 1. Oktober können Wedemärker Lesefreunde die Gemeindebibliothek auch online nutzen: Sie ist dem niedersächsischen Portal NBib24.de beigetreten. Das Kürzel steht für Niedersächsische Bibliotheken 24 Stunden online.

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Büchereileiterin Martina Popan testet die Seite von NBib24.de in der Gemeindebibliothek Bissendorf. Rose

Quelle: Roman Rose

Bissendorf . Für die in Bissendorf eingetragenen Leser bedeutet dies, dass sie sich mit ihrem Büchereiausweis und einem Passwort in das Online-Portal einloggen und rund um die Uhr elektronische Medien auf den heimischen PC oder den E-Book-Reader herunterladen können. Mellendorfer Leser müssen sich einmalig in der Ausleihstelle Bissendorf ein Konto einrichten.

Der Schwerpunkt des Online-Portals liegt nach Angaben von Gemeindesprecher Hinrich Burmeister mit etwa 12 000 Titeln auf E-Books. Weitere circa 4000 Titel verteilen sich auf E-Audios, E-Videos und E-Papers. Zum Vergleich: Rund 12 000 Titel stehen aktuell in Bissendorf auch „klassisch körperlich“ bereit. Mit der „Onleihe“ gibt es keine Säumnisgebühren mehr, denn die Leihfrist endet nach drei Wochen automatisch. Wer sich unsicher ist, ob er mit einem E-Book-Reader klarkommt, kann ein Gerät bis zu drei Wochen testen. Die Bücherei hat zwei verschiedene Typen angeschafft, fertig bestückt mit aktuellen Romanen.

Auf den „Hilfe“-Seiten der NBib24-Onleihe finden Nutzer Anleitungen, wie die ausgeliehenen Medien jeweils auf die eigenen mobilen Endgeräte kommen. Das Bibliotheksteam beantwortet Fragen. Aus rechtlichen Gründen können jedoch keine Einstellungen und Downloads auf den Geräten der Leser vorgenommen werden, betont die Gemeinde.

Ein Prinzip bleibt trotz Elektronik erhalten: Je nach Zahl der Leih-Lizenzen können Medien vorübergehend vergriffen sein. Oder es gibt zwar E-Books zu kaufen, aber nicht zu leihen. Auch das sei eine Frage, wie die Verlage Medien lizensieren, sagt Burmeister.

Der deutsche Bibliotheksverband (dbv) hat sich daher mit der Kampagne „E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!“ der Forderung des Europäischen Bibliotheksverbandes angeschlossen, gedruckte Bücher und E-Books rechtlich gleichzustellen.

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