Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Bürger fordern mehr Sicherheit an der L 190

Mellendorf Bürger fordern mehr Sicherheit an der L 190

Bürger in Mellendorf fordern einen gesicherten Überweg über die Kaltenweider Straße (L 190) in Höhe der Teichgartenstraße. Das Thema sorgte für Emotionen bei einem Ortstermin mit CDU-Vertretern aus Rat und Ortsrat am Freitagmorgen. Editha Lorberg, Mitglied in Rat und Landtag, verprach, das Thema auf mehreren Ebenen anzuschieben.

Voriger Artikel
Schüler-Bringservice nur noch am Freitag
Nächster Artikel
70 Personen dinieren gemeinsam in Weiß

Rund zwei Dutzend Anwohner fordern am Freitagmorgen vor CDU-Vertretern aus Rat und Ortsrat mehr Sicherheit für sich und vor allem viele Kinder, die die Kaltenweider Straße für den Schulweg kreuzen müssen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. So schilderten viele Anwohner die Situation: Vor allem aus Richtung Hellendorf rauschen sehr viele Autos und Lastwagen viel zu schnell in den Ort hinein. Eigentlich gilt Tempo 50, es hält sich aber kaum jemand daran. Dass das Ortseingangsschild leicht zu übersehen ist und eine Überholspur aus Richtung Hellendorf erst kurz vor dem Ortseingang Mellendorf endet, verschärft die Lage. "Die fahren hier wie die Geisteskranken", sagte ein Anwohner.

Schulkinder, aber auch Erwachsene, die die L 190 in Höhe der Teichgartenstraße überqueren, leben deshalb gefährlich. Sie wollen genau dort hinüber, weil auf der anderen Seite ein Pattweg in Richtung Schulzentrum beginnt. Deshalb soll nach dem Willen der Bürger ein gesicherter Überweg mit Ampel her, mindestens aber ein Fußweg entlang der L 190 bis zur nächsten Ampel an der Kreuzung Brelinger Straße. Ein Blitzer könnte Raser zusätzlich bremsen, meinen einige.

Die Gemeinde sieht die Situation anders und hat das die Anwohner auch schon wissen lassen. Sie seien darauf hingewiesen worden, dass ein sicherer Schulweg  hinter der Siedlung bis zur Ampel an der Kreuzung Brelinger Straße führe, berichteten sie. Doch diesen Weg nehme einfach niemand, war die einhellige Antwort.

Lorberg, die zusammen mit Jessica Borgas und Gerhard Menke vor Ort war, musste allerdings auch einige Hoffnungen dämpfen. So war nicht jedem klar, dass die Gemeinde an einer Landesstraße nichts zu sagen hat. Einen Blitzer kann die Kommune zum Beispiel dort nicht aufstellen. Dennoch will Lorberg die Forderung nach Überweg und/oder Fußweg weitertragen mit einem Schreiben an Gemeinde, Region und Land. Ein Erfolg müsse möglich sein, meinen die Anwohner und verweisen auf Fuhrberg: Dort stünden auch auf einer Landesstraße bereits Blitzer und es gelte Tempo 30 - letzteres zumindest nachts.

Für den 16. August haben die Anwohner bereits einen weiteren Termin vereinbart. Diesmal mit der Polizei und der Gemeinde.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sn9k2dfml0goc42dfd
Auf dem Wertstoffhof landet nicht nur Müll

Fotostrecke Wedemark: Auf dem Wertstoffhof landet nicht nur Müll