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Negenborner wollen wieder Licht im Mekhof

Wedemark Negenborner wollen wieder Licht im Mekhof

Nach Unterschriftensammlung und vergeblichen Vorstößen in der Gemeindeverwaltung erreicht eine hartnäckige Bürgerinitiative in Negenborn nun ein Etappenziel: Ihr Antrag zur Wiederherstellung der Straßenbeleuchtung „Im Mekhof" liegt am Donnerstag, 26. Mai, im Ortsrat auf dem Tisch.

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2,50 Meter breit ist die Straße Im Mekhof, stark befahren und der Schulweg für viele Kinder.

Quelle: privat

Negenborn. Ersatzlos hatte die Gemeinde im Juli die Straßenlaternen entlang der Straße Im Mekhof abgebaut, nachdem das Licht bereits 2014 aus und im Winter 2014/2015 vorübergehend wieder eingeschaltet worden war. Schon damals hatten Anwohner Einspruch erhoben. Sie wollen nicht hinnehmen, dass die etwa 1,5 Kilometer lange Verbindungsstraße vom Hauptort Negenborn zur Siedlung Hühnerberg als Außenbereich gilt, und darum die Gemeinde zu einer Beleuchtung nicht verpflichtet sei.

Mit Biss verfolgt die Interessengemeinschaft Im Mekhof vor allem aus einem Grund ihre Forderung: Schulwegsicherung. „Es kann doch nicht sein, dass 24 Kinder und Jugendliche ohne Licht, in der dunklen Jahreszeit bei Eis und Schnee, vom Hühnerberg diese schmale Feldstraße ohne Seitenbefestigung zur Bushaltestelle ins Dorf gehen oder radeln müssen und wieder zurück“, beklagt Rita Herrmann. Gemeinsam mit Jessica Schneider und Heinz Dehne, ebenfalls Anwohner, hat sie schon die Unterschriftensammlung organisiert. Jetzt macht die Initiative die Dorfbewohner mit einem Handzettel auf die Ortsratssitzung aufmerksam und erhofft sich dort viel Unterstützung, wenn Ortsbürgermeister Peter Reuter die Sitzung zu dem Tagesordnungspunkt für Beiträge der Zuhörer öffnet.

Vorab kann die Initiative auf Anfrage mit einer Statistik und einer Präsentation dienen, und die hat es in sich. Fotos darin veranschaulichen, dass Kinder – wie auch Spaziergänger oder Sportler - regelmäßig in den Seitenraum der nur 2,50 Meter breiten Straße ausweichen müssen, wenn größere Fahrzeuge, Trecker oder Landmaschinen teils mehr als die gesamte Breite einnehmen. „Dabei hat der Seitenstreifen in den Kurven und von der Jürsenbrücke bis über die Kreuzung Meißefeld nur eine Breite von 50 Zentimetern. Hier müssen die Kinder bei entgegenkommendem Verkehr in den Graben ausweichen“, führt Herrmann an.

Zudem würden die Kinder in der dunklen Jahreszeit vom Gegenverkehr geblendet und könnten nicht sehen, wohin sie fahren oder treten. Außerdem muss nach Ansicht der Anwohnerin dringend etwas passieren, weil Autos dort – zwischen Ortsausgangs- und –eingangsschild Siedlung - offiziell 100 Kilometer in der Stunde fahren dürfen.

Aus einem in ihrer Sache erfolglosen Gespräch mit Bürgermeister Helge Zychlinski nahm die Negenbornerin immerhin ein Argument mit, das die Gemeindeverwaltung zurückhaltend agieren lässt: Würde sie den Mekhof neu mit Beleuchtung ausstatten, könnten ähnliche Forderungen aus Resse und Elze folgen.

Gedacht sei nun an verkehrsberuhigende Maßnahmen, etwa an eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder einen abschließ- und herausnehmbaren Pfosten am Ortsausgang Negenborn und am Anfang Hühnerberg. Die Landwirte, so die Idee, würden einen Schlüssel erhalten, und nur sie können den Mekhof dann benutzen. Jeder andere motorisierte Verkehr müsste dann über die Landesstraße fahren. „Und die vielen Pendler, die den Mekhof als Abkürzung nehmen, auch, weil es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt“, ergänzt die Anwohnerin aus eigener Anschauung.

Der Ortsrat für Abbensen, Duden-Rodenbostel und Negenborn kommt am Donnerstag, 26. Mai, um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus/Feuerwehr an der Klappenbrücke zusammen.

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