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Millionen-Programm für Schulerweiterung

Wedemark Millionen-Programm für Schulerweiterung

Die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren und voraussichtlich kleinere Klassen als bisher erfordern zusätzliche Klassenräume am Schulzentrum in Mellendorf. Vor diesem Hintergrund kündigte Bürgermeister Helge Zychlinski für das nächste Jahr ein Millionen-Programm für den Ausbau an.

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So gut wie neu und schon zu klein: Das Schulzentrum in Mellendorf.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Aktuell fünf zusätzliche Sprachlernklassen und perspektivisch ein zusätzlicher fünfzügiger Jahrgang am Gymnasium, der Klassenräume plus Fachräume braucht, weil der Weg zum Abitur wieder erst nach 13 Schuljahren zu Ende sein wird: Das war nicht vorherzusehen, als die Gemeinde das neue Schulzentrum Campus W 2009 plante. Deshalb wird es schon jetzt eng. Einen möglichen Weg zur Behebung der Raumnot schloss der Bürgermeister kategorisch aus: "Außenstellen wird es nicht geben, das ist für den Schulalltag eine mittlere Katastrophe. Angebaut wird ausschließlich auf dem Campus W." 

Um schon kurzfristig Klassenräume zu schaffen, will er vor allem umwidmen: So will die Gemeinde in den Sommerferien vier Gruppenräume zu zwei allgemeinen Unterrichtsräumen herrichten. Im ehemaligen Gebäude der Hauptschule soll ein alter PC-Raum ebenso Unterrichtsraum werden wie ein Werkraum an der IGS und eine Tonwerkstatt. Zudem soll auch ein Sozialraum für Reinigungskräfte künftig als Klassenzimmer dienen.

Unwägbar sei derzeit, wie viele Sprachlernklassen wie lange erhalten bleiben und ob das Land auf sinkende Schülerzahlen nicht mit der Senkung der Klassenstärke reagiere, sagte Zychlinski. Auch die Inklusion schwächerer Schüler beinhalte Variablen. Je nach Art der Beeinträchtigung könne die Teilungsgrenze für Klassen unterschiedlich hoch ausfallen. Das schlägt direkt auf den Raumbedarf durch.

Für das kommende Schuljahr nannte Zychlinski folgende Zahlen: So werde die Realschule mit 50 Schülern zweizügig, das Gymnasium mit 135 Schülern fünfzügig, die IGS mit 121 Schülern ebenfalls fünfzügig. Dort würden einige Schüler mit Förderbedarf erwartet.

Eine bisher unerklärliche Lücke konstatierte er zwischen den abgehenden Viertklässlern von Wedemärker Grundschulen und den angemeldeten Fünftklässlern an weiterführenden Schulen. Es gebe 32 mehr angemeldete Schüler als abgehende Viertklässler. Das werde die Verwaltung klären.

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