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Bürgermeister: Vorzeigeprojekt für Wedemark

Elze Bürgermeister: Vorzeigeprojekt für Wedemark

Städtebaulich wie architektonisch gelungen - so sieht Bürgermeister Helge Zychlinski das seniorengerechte, barrierefreie Bauprojekt der Donnarumma/Horstmann GmbH in Elze an der Walsroder Straße 9. Es sei ein Referenzprojekt für ähnliche Vorhaben in der Wedemark, sagte er jetzt bei einer Besichtigung.

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Bürgermeister Helge Zychlinski (links) freut sich mit Bauunternehmer Tasso Donnarumma, dass in Elze seniorengerechte, barrierefreie Wohnungen entstehen - beispielhaft für künftige Projekte.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Vorne fließt der Verkehr auf der Walsroder Straße, hinten die Große Beeke, dazwischen erstreckt sich auf einem 2300 Quadratmeter großen Grundstück ein geklinkertes, dreistöckiges Mehrfamilienhaus mit 25 Wohnungen. Alle sind barrierefrei und seniorengerecht, wie Bauunternehmer Tasso Donnarumma dem Bürgermeister erläuterte. Und er legte Wert auf den Hinweis, dass er vorrangig mit Wedemärker Unternehmen baut. Die Fertigstellung sei für Oktober bis Dezember 2018 geplant. Eine Wohnung sei noch zu kaufen, mehrere zu vermieten. Neun von zehn Mietern und Käufern kämen aus der Wedemark. Zur Investitionssumme möchte sich Donnarumma nicht äußern.

Die Wohnungen haben zwei bis vier Zimmer, sind zwischen 58 und 126 Quadratmeter groß. Sie werden automatisch be- und entlüftet. Die drei Etagen sind außer über Treppen über Fahrstühle erreichbar, auf jeder gibt es zudem einen Abstellraum für Rollatoren und Kinderwagen. Für Fahrräder gibt es einen Extra-Raum im Erdgeschoss. Autos können in Garagen und Carports abgestellt werden.

Die Zahl der vorgeschriebenen Parkplätze habe ganz klar die Zahl der Wohnungen begrenzt, räumt Donnarumma ein. 1,5 Stellplätze muss er für die großen Wohnungen nachweisen, bei kleinen reicht einer. Die Parkflächen gegen Zahlung von Geld abzulösen zugunsten von mehr Wohnfläche kam für den Unternehmer nicht infrage. Auch der Bürgermeister hält dies für keine gute Idee. "Wir können als Gemeinde beim Parkplatznachweis nicht nachlassen, sonst verlagern wir das Parkproblem nur in den öffentlichen Straßenraum", sagte Zychlinski.

Wie der Bau im Endzustand in etwa aussieht, ist schon auf dem Nachbargrundstück zu sehen: Dort hat das Unternehmen im ersten Bauabschnitt ein ähnliches Projekt errichtet. Dort stehen 20 Wohnungen auf einen rund 2000 Quadratmeter großen Grundstück.

Der Bürgermeister sieht das Projekt als wichtiges Bauvorhaben für die Gemeinde und als Referenzobjekt. Es gebe einen gravierenden Wohnungsmangel in der Wedemark, dem auch die Gemeinde selbst bald mit ihrer eigenen Bau- und Entwicklungsgesellschaft verstärkt begegnen wolle. Es fehlten altersgerechte Wohnungen, von der Größe her wie von der Barrierefreiheit. Der dreigeschossige Bau sei an dieser Stelle auch ein gutes Beispiel für Nachverdichtung, sagte Zychlinski. Dreistöckig sei zwar nicht ganz üblich in der Wedemark, aber an dieser Stelle passe es. Diese Höhe solle zwar nicht der neue Standard werden, aber durchaus öfter gebaut werden dürfen, wo es hinpasse.

"Es muss wieder mehr öffentlich geförderter Wohnungsbau entstehen", betonte Zychlinski. Nach dem Baugebiet Diersrahe in Bissendorf, für das es schon Entwürfe gibt, werde die Gemeinde weitere Flächen in Mellendorf und den Mühlengrund  in Wennebostel als Bauland in den Blick nehmen.

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