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Bussendorfer Grundschule soll erste Ganztagsschule werden

Modellprojekt in der Wedemark Bussendorfer Grundschule soll erste Ganztagsschule werden

Als erste Grundschule in der Wedemark mit offenem Ganztagsbetrieb soll zum Schuljahr 2016/2017 die Bissendorfer Grundschule eingerichtet werden. Das Modell startet damit in der größten Grundschule und wird - nach den Vorstellungen der Gemeinde - dort nicht Halt machen.

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Bürgermeister Helge Zychlinski (von links), Verwaltungsvorstand Konstanze Beckedorf, Jörg Clausing vom Fachbereich Bildung, Schulleiterin Andrea Grunwald-Seitz und Hortleiterin Heike Wienberg haben viel Vorarbeit geleistet.

Quelle: Kallenbach

Bissendorf. „Es ist in Bissendorf ein Pilotprojekt mit hervorragenden Vorleistungen in der Schule und im Hort. Deshalb können wir den Ganztagsbereich da etablieren“, sagt Bürgermeister Helge Zychlinski. „Andere Schulen haben sich schon gemeldet, und den Faden nehmen wir gern auf.“ In einem Pressegespräch stellte er das Konzept jetzt mit allen Beteiligten vor. Am Dienstag, 7. Juli, erörtert der Bildungsausschuss die Vorschläge der Verwaltung dazu. Am 20. Juli soll der Rat das Projekt auf den Weg bringen, damit dann der Antrag bei der Landesschulbehörde gestellt werden kann.

Reichlich Ressourcen bieten die Schule mit 300 Schülern und großer Nachfrage an Nachmittagsangeboten sowie der Hort, der ebenfalls in den Schulgebäuden untergebracht ist. In sechs Hortgruppen sind 120 Plätze verfügbar. Ein Team von 15 Mitarbeitern kümmert sich. Der Hort verfügt zudem über geeignete Raumkapazitäten.

Das geschnürte Paket soll Eltern und Kindern die offene Ganztagsschule an ein bis drei Tagen - montags, dienstags und mittwochs - voraussichtlich bis 15.30 Uhr sicherstellen. Für Kinder, die sich dort anmelden, ist die Teilnahme dann verpflichtend. Wer mehr Betreuung benötigt, muss sich kostenpflichtig bis 17 Uhr im Hort anmelden. Der Hort soll bei Bedarf als ergänzendes Angebot angenommen werden, nicht als Alternative. Er wird donnerstags und freitags bis 17 Uhr betrieben.

In den Betreuungszeiten unterscheide sich das Angebot nicht zu dem im Hort bisher, betont der Bürgermeister, wohl aber im pädagogischen Konzept. In der offenen Ganztagsschule müssen 60 Prozent der Nachmittagsstunden von Lehrern abgedeckt sein. Sie machen bei Bedarf entsprechende Förderangebote, etwa bei den Hausaufgaben. „Schule und Hort arbeiten nachmittags nach dem Bedarf der Schüler zusammen“, sagt Schulleiterin Andrea Grunwald-Seitz. Nicht nur Klassenräume stünden dazu offen, auch Bücherei und der Außenbereich.

Schon seit dem Schuljahr 2008/2009 werden alle weiterführenden Schulen in der Wedemark als offene Ganztagsschulen geführt. Die IGS ist zudem seit diesem Schuljahr verpflichtende Ganztagsschule ab Jahrgang fünf.

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