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CDU lässt Giesecke nachrücken

Wedemark CDU lässt Giesecke nachrücken

Die CDU-Fraktion will die 30-jährige Konstanze Giesecke im Gemeinderat für Martin Schönhoff nachrücken lassen, der nach öffentlich geäußerter Kritik aus der Partei ausgetreten war und auf sein Mandat verzichtet hat.

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Konstanze Giesecke

Quelle: privat

Wedemark. Was Schönhoff als Kritik angeführt habe, seien Fragen, die primär an die CDU in Berlin gerichtet seien, sagte Fraktionschef Rudi Ringe am Montag in einem Pressegespräch gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Ratskollegin Editha Lorberg. Als Beispiele nannten beide Islamismus, die Flüchtlingsfrage und die sexuelle Erziehung in Schulen. Es seien dann auf allen politischen Ebenen - Schönhoff war auch Regionsabgeordneter - unabhängig voneinander Gespräche geführt worden. „Er hat seine Wünsche an die Politik neu definiert und ist damit an uns herangetreten“, betonte Lorberg. „Was er sich vorstellte, konnte von uns so nicht abgedeckt werden. Als CDU müssen wir eine große Bandbreite anbieten.“ Dabei habe sich auch die Partei selbst durchaus verändert, verdeutlichte Lorberg. Eine Partei müsse sich auch gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen können.Die gute Arbeit, die Schönhoff geleistet habe, wollten sie aber sehr wohl anerkennen.

Konstanze Giesecke werde im Rat „eine aussichtsreiche Position erhalten“, kündigten die CDU-Politiker an. Vier andere CDU-Ratsmitglieder hatten zuvor ihren Verzicht auf das Nachrücken erklärt. Giesecke ist seit Jahren auf zahlreichen CDU- und Junge-Union-Ebenen tätig. Sie ist gelernte Industriekauffrau und Betriebswirtschaftlerin und arbeitet in der eigenen Firma.

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