Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Um Mitternacht gibt es nur Trends

Wedemark Um Mitternacht gibt es nur Trends

Eine gesicherte Aussage zum Ausgang der Kommunalwahl mag in der Nacht zu Montag niemand in der Wedemark treffen: Um Mitternacht waren erst 12 der 36 Wahlbezirke ausgezählt.

Voriger Artikel
Tausende feiern Holi-Festival in der Wedemark
Nächster Artikel
Wenig ausgezählt - Hoffen und Bangen hält an

Die Wähler haben sich entschieden: Ansgar Zorn (links) und Frank Nützl schütten im Bissendorfer Bürgerhaus eine Tonne mit Stimmzetteln zum Gemeinderat aus.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Eines immerhin scheint sich abzuzeichnen: Die SPD muss kräftige Verluste verkraften. Beim Zwischenstand um Mitternacht erhielten die Sozialdemokraten 30,5 Prozent der Stimmen, fünf Jahre zuvor waren es 42,3 Prozent. Die CDU musste ebenso wie die Grünen ein leichtes Minus verbuchen. Für die FDP gab es einen Zuwachs, gleiches gilt für die Linken und die WGS. Auf Gemeindeebene holte die AfD bei ihrer Wahl-Premiere 8,5 Prozent der Stimmen. 

Für klare Trends und eindeutige Statements der Parteien war es deshalb am Abend noch zu früh. „Wir wollen stärkste Fraktion bleiben, würden eine Zusammenarbeit mit den Grünen gern fortsetzen“, sagte die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Caren Marks. Einzige Festlegung: Schnittmengen mit der AfD gebe es nicht.

„Wir wollen die Mehrheitsfraktion stellen“, konnte auch Editha Lorberg vorerst eher ein Ziel denn ein Ergebnis formulieren. Als sehr negativ im Endspurt des Wahlkampfs kommentierte sie, dass am Wahlwochenende Plakate von CDU, SPD und Grünen massiv beschmiert wurden. Sie habe Anzeige erstattet.

Für die Grünen hoffte die designierte neue Fraktionschefin Angela Klingrad, dass ihre Partei auch ohne den Fukushima-Effekt das gleiche Ergebnis wie 2011 einfahren könne. Damals hatte die Atomkatastrophe in Japan den Grünen viele Stimmen gebracht.

Nach den politischen Ergebnissen wird die Umfrage zur Baumschutzsatzung gezählt. "Die Briefwahl bei dieser Umfrage werden wir allerdings erst am Montag angehen können", sagt Bruns.

In der Wedemark waren 243 Wahlhelfer in 27 Wahlbezirken im Einsatz, vier Wahlvorstände waren für die Briefwahl eingeteilt. Im Rathaus waren tagsüber fünf Mitarbeiter im Dienst, nach 17 Uhr stieg die Zahl auf zwölf.

Carsten Niemann wechselt nach Ahlde

Der Wedemärker Wirtschaftsförderer Carsten Niemann wechselt als hauptamtlicher Bürgermeister in die Samtgemeinde Ahlden. Er erhielt als einziger Kandidat 78,1 Prozent der Stimmen.

doc6rflxcusrpi1j5vg76sc

Fotostrecke Wedemark: Um Mitternacht gibt es nur Trends

Zur Bildergalerie

Von Roman Rose/Antje Bismark

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Die neuen Mitglieder des Gemeinderates Wedemark

Die Bürger der Gemeinde Wedemark haben bei der Kommunalwahl auch über ihren Gemeinderat abgestimmt. Die Mitglieder im Überblick.

doc6rna91q9a8kbzwhxfnz
Erstmals perfektes Wetter zum 
Drachenfest

Fotostrecke Wedemark: Erstmals perfektes Wetter zum 
Drachenfest