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Das Grünkohlessen braucht zwei Tage Vorbereitung

Wedemark Das Grünkohlessen braucht zwei Tage Vorbereitung

Die Grünkohlsaison hat begonnen. Die NaturFreunde Wedemark haben sich daher am Sonntag zusammengefunden um nach einer gemeinsamen Wanderung die deftige Spezialität in gemütlicher Runde zu genießen.

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Die Vereinsfreunde warten: Harja und Werner Altschaffel servieren gleich den gut gekochten Grünkohl.

Quelle: Kallenbach

Mellendorf. Grünkohl muss zweimal aufgewärmt werden, damit er schmeckt, beharrt Werner Altschaffel, Vorsitzender des Vereins NaturFreunde Wedemark. So machte er sich bereits am Freitag in der heimischen Küche gemeinsam mit Ehefrau Harja an die Arbeit: In Großküchentöpfen setzten sie den Winterkohl für ein gemeinsames Essen der Mitglieder an diesem Sonntag an. Am Sonnabend kamen noch mehrere Frauen des Vereins zusammen und schälten Kartoffeln - 28 angemeldete Personen wollten satt werden.

Dem Tagesprogramm entsprechend holten sich die Teilnehmer am Sonntagmorgen erst einmal Appetit in der Natur. Um 10 Uhr startete die eifrige Wandergruppe zu einem Marsch durch Mellendorf und die Feldmark, um gegen 12.30 Uhr zum Vereinsheim in der Kleingartenanlage der Gartenfreunde Mellendorf zurückzukehren. „Für die andere Gruppe der Senioren, die nicht so gut zu Fuß sind, hatten wir nur einen Spaziergang angesetzt“, berichtete Altschaffel.

Er selbst hatte inzwischen als Küchenmeister alle Hände voll zu tun und musste das Wandern diesmal seinen Freunden überlassen. Also, der Grünkohl, zweimal aufgewärmt, kam dann am Sonntag mit Salzkartoffeln, Würstchen und Kasslerbraten mittags dampfend auf den großen Tisch im Vereinsheim der Gartenfreunde Mellendorf.

Unter deren Dach betreiben die NaturFreunde Wedemark seit etwa fünf Jahren ihr eigenes kleines Vereinshäuschen auf einer Gartenparzelle der Kleingartenanlage an der Hermann-Löns-Straße. Damals mussten sie ihr über Jahre von eigenem Geld ausgebautes Domizil auf dem privatisierten Lönssee-Gelände in Mellendorf verlassen - und fanden sich glücklich bei den Gartenfreunden wieder.

Von Ursula Kallenbach

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