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Vermutete Urnen bringen Gemeinde in Verzug

Wedemark Vermutete Urnen bringen Gemeinde in Verzug

Vermutete Urnen aus vorrömischer Eisenzeit sind dazwischengekommen: Die Gemeinde musste für ihren Neubau einer Bauhof-Halle in Hellendorf einen Planungsstopp einlegen. So gerät der Umzug des Betriebshofes in Verzug und wird in diesem Jahr nicht mehr klappen.

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Es kann weitergehen in Hellendorf: Kämmerer Joachim Rose (von links), Holger Köhnk und Harald Hesse erläutern Um- und Neubau des Bauhofs dort.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Zwei Tage brauchte Mitte September ein von der Gemeinde beauftragter Archäologe auf dem angekauften ehemaligen Butenhoff-Gelände in Hellendorf, um letztlich Entwarnung zu geben: keine Funde dort, die das Landesdenkmalamt hätte weiter schützen wollen. Zuletzt in den 1930er Jahren war eine solche Stätte an dem Ort vermeldet worden.

Insofern gehen Planung und Baugenehmigungsverfahren jetzt weiter. „Wir sind erleichtert über die Entwarnung“, betonte Gemeindekämmerer Joachim Rose. Bis zur Genehmigung werde es voraussichtlich Winter, kündigte Fachbereichsleiter Harald Hesse an. Vor allem wollte die Gemeinde am Freitag bei einem Ortstermin zeigen, dass immerhin in dem vorhandenen Bürogebäude die Handwerker beim Ausbau für die 14 Bauhof-Mitarbeiter schon weit gekommen sind. Der Bauhof wird das ganze Erdgeschoss auf etwa 100 Quadratmetern belegen. „Der Umbau liegt im Zeitplan bis zum Ende des Jahres“, betonte Hesse. Erforderlich werden Büro- und Sozialräume sowie Umkleiden, Duschen und Toiletten. Eine Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes vermietet die Gemeinde zurzeit wegen der Bauarbeiten nicht; sie war für Flüchtlinge vorgesehen.

Zur Bestandsimmobilie auf dem etwa 13.000 Quadratmeter großen Areal gehört auch bereits eine Halle; sie wird voraussichtlich als Lager genutzt werden. Die Neubauhalle ist für die großen und kleinen Fahrzeuge des Bauhofs vorgesehen, wie Bauhofleiter Holger Köhnk berichtete. Insgesamt sind etwa 13 Fahrzeuge unterzustellen – vier Traktoren, ein Radlader, mehrere Hänger, Kleinfahrzeuge und Geräte. Die bisherige Einfahrt zum Butenhoff-Gelände am Mellendorfer Kirchweg wird für den gemeindlichen Betriebshof nur wenig weiter verlegt. Eine davon getrennte Zufahrt erhält die Gemeindefeuerwehr, die – wie in Wennebostel schon – auch auf dem neuen Bauhof einen Schlauchpool betreiben wird.

Schlussendlich rechnet die Gemeinde jetzt damit, dass der Neubau wohl im April 2017 steht; der Bauhof bleibt bis 30. April komplett an seinem Standort in Wennebostel. Der zum Ende dieses Jahres zunächst gekündigte Mietvertrag dort muss um vier Monate verlängert werden. Dies wird Roses Angaben zufolge dem Verwaltungsausschuss am 24. Oktober zum Beschluss vorgelegt.

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Es kann weitergehen in Hellendorf: Kämmerer Joachim Rose (von links), Holger Köhnk und Harald Hesse erläutern Um- und Neubau des Bauhofs dort.

Quelle: Kallenbach
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