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Abriss Am Markt beginnt nach Ostern

Bissendorf Abriss Am Markt beginnt nach Ostern

Lange herrschte Ruhe, nun geht es nach Ostern los: Der Wedemärker Investor Rainer de Groot wird im Bissendorfer Zentrum Am Markt alte Häuser wegreißen und Wohnungen und Geschäfte neu bauen. Bei der jüngsten Sitzung des Bissendorfer Ortsrates erläuterte er seine Pläne und stellte sich Fragen.

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Dieses Ensemble in Bissendorfs Zentrum wird drei neuen Gebäuden weichen, die Eiche wird erhalten und geschützt.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Insgesamt plant er nach eigenen Angaben drei neue Gebäude in Fachwerkoptik mit rund 1500 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche sowie etwa 1800 Quadratmeter Wohnfläche. Die Fassaden sollen in Klinker ausgeführt werden in Absprache mit der Gemeinde. Die Wohnungen – 16 an der Zahl – werden Größen von 65 bis 160 Quadratmeter haben. Gegenüber früheren Plänen habe er deren Anzahl aufgestockt. „Die Nachfrage ist riesig“, stellte er fest. Von 16 Wohnungen seien 10 bereits verkauft, ohne dass er Werbung gemacht habe. Vor allem Menschen im „besten Alter“ fragten behindertengerechte und barrierefreie Wohnungen nach. Unter dem Komplex will de Groot eine Tiefgarage mit 50 Plätzen bauen.

Zusätzlich habe er ein Grundstück in der Straße Am Hellenfeld gekauft, so dass der meiste Baustellenverkehr über diese Straße abgewickelt werde, berichtete er. Gleichwohl seien gelegentlich Beeinträchtigungen auf der Ortsdurchfahrt Am Markt nicht auszuschließen.

Um eine alte, markante Eiche müsse sich niemand Sorgen machen, versicherte er und sprach damit ein Thema an, dass schon bei der Vorstellung der ersten Pläne vor rund einem Jahr für Aufregung gesorgt hatte. Er werde den Baum sorgfältig schützen, ein Professor aus Göttingen werde alle Schutzmaßnahmen begleiten. Dazu hat de Groot einen Vertrag mit der Gemeinde geschlossen.

Der Abriss der alten Gebäude soll nach Ostern beginnen und wird voraussichtlich etwa drei Monate dauern. Dazu wird der Fußweg vor der Baustelle Am Markt gesperrt. Etwa im Spätsommer werde der Neubau beginnen, die Bauzeit insgesamt kalkuliere er mit zweieinhalb Jahren. Wenn auf der Tiefgarage erst einmal "der Deckel drauf" sei, gehe es sehr schnell weiter.

Aus dem Publikum gab es Anregungen unter anderem zur Fassadengestaltung und weiteren Details. De Groot sagte, er habe bereits zahlreiche Anregungen aufgegriffen und in die Planung integriert und sei gewiss nicht beratungsresistent. Aber er bitte auch um Verständnis dafür, dass er die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten müsse, es sei immerhin ein privates und kein öffentliches Bauvorhaben.
Möglicherweise wird ein Grundstück gegenüber an der Kreuzung in die Pläne integriert. Hier verhandele er noch, sagte de Groot.

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