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Überschreitung der Baugrenzen war genehmigt

Wedemark Überschreitung der Baugrenzen war genehmigt

Die Bauverwaltung hatte die Überschreitung von Baugrenzen bei dem Investorenprojekt im Alten Postweg in Wennebostel schon vor Baubeginn genehmigt. Somit sei alles rechtens gelaufen, berichtete der Teamleiter Bauplanung und Bauaufsicht, Holger Zorn, bei der jüngsten Ortsratssitzung in Wennebostel.

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Beim Bauprojekt am Alten Postweg in Wennebostel ist alles korrekt gelaufen, sagt das Bauamt der Gemeinde Wedemark.

Quelle: Roman Rose

Wennebostel. Ortsbürgermeister Achim von Einem nahm diese Nachricht nicht besonders erfreut zur Kenntnis. „Rechtens mag es sein, aber nicht im Sinne des Ortsrates“, stellte er vor den rund 30 Besuchern der Sitzung fest. Er gehe davon aus, dass sich das nicht wiederhole.

Für Ärger im Ort hatten unter anderem gewünschte Blickachsen gesorgt. Die Bauten sind dann näher an Bäume herangerückt, als manchem lieb ist. Im Planungsrecht gebe es dafür aber kein Maß, erläuterte Zorn. Durch die jetzige Ausführung würden die genehmigten Grundzüge der Planung nicht verletzt. Man werde aber künftig sehr sensibel auf solche Fragen schauen.

Schließlich meldete sich Investor Rainer de Groot, dessen Name bis dahin nicht gefallen war, verärgert selbst zu Wort. Er habe das betreffende Areal vom Müllplatz zum Schmuckstück entwickelt, betonte er. Er sei „irritiert, dass Denunzianten an die Behörden herangehen, statt sich bei mir persönlich zu melden“. Dazu muss man wissen, dass er selbst in dem sehr überschaubaren Ort wohnt. Er habe sehr viel Grün gepflanzt, einen Weg gebaut, diesen praktisch verschenkt und mit einer Tiefgarage öffentlichen Raum von Autos freigehalten, sagte de Groot weiter. Aber immer werde nur Negatives kommuniziert.

Von Einem versuchte am Ende die Versöhnung. Die Kritik sei nicht auf eine Person bezogen, es gehe um den Sachverhalt. Er dankte de Groot ausdrücklich für das Investment als solches: „Es ist eine Bereicherung für den Ort.“

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