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Alles auf Anfang bei Altkleiderbehältern

Wedemark Alles auf Anfang bei Altkleiderbehältern

Am 30. April wird in puncto Altkleidercontainer alles neu in der Wedemark. die Gemeinde hat nicht nur alle illegal aufgestellte Behälter entfernt, auch die legalen werden zunächst eingesammelt. Künftig sollen Altkleidercontainer nur noch an Wertstoffsammelstellen platziert werden dürfen.

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Bernd Fritzke weist Kollege Christian Renders auf dem Trecker ein, damit der den Container sicher auf die Gabel bekommt.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Das ist eine Folge des neuen Konzeptes für die Wertstoffsammelplätze, das auch das Aufstellen von Kleidercontainern privater Firmen regelt. 17 illegal aufgestellte Behälter haben Bernd Fritzke und Christian Renders vom Bauhof der Gemeinde jüngst abtransportiert, allein in Bissendorf und Resse standen jeweils fünf nicht angemeldete, in Mellendorf vier. Äußerlich geben sich zwar auch die schwarzen Schafe wie weiße und vermitteln über Telefonnummern oder Adressen einen seriösen Hintergrund, doch oft ist das eine Sackgasse, so ihre Erfahrung. Nur eine Firma mit Sitz in Uetze darf derzeit legal im Gemeindegebiet Altkleider sammeln.

Fritzke und Renders brachten ihre blecherne Fracht mit zwei Treckern und einem Anhänger ins Zwischenlager auf den Bauhof. "Wenn die leer sind, kann man sie leicht bewegen, aber die vollen kann keiner allein manövrieren", sagt Bauhof-Chef Holger Köhnk. Er weiß, dass gelegentlich Leute meinen, dass könne doch auch einer allein bewerkstelligen.

Im Vorfeld der Aktion hatte die Gemeinde alle illegalen Aufsteller angeschrieben und aufgefordert, die Behälter selbst zu entfernen. Dem folgten einige nicht. Diese Behälter hat die Gemeinde selbst weggeholt. Bis zum 6. Mai können die Aufsteller sie noch gegen Gebühr auslösen. Zwischen 125 und 150 Euro werden nach Köhnks Worten fällig. Doch das scheint vielen zu mühsam und zu teuer zu sein. "Viele melden sich gar nicht, schreiben den Container samt Inhalt einfach ab. Und in 14 Tagen steht ein neuer da", sagt der Bauhof-Chef aus Erfahrung. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde 13 illegale Altkleiderbehälter weggeholt.

Mit dem neuen Konzept schafft die Gemeinde klare Verhältnisse. Grundsätzlich dürfen Altkleiderbehälter künftig nur noch an Wertstoffsammelplätzen aufgestellt werden. Elf Standorte hat der Rat bestätigt. Deshalb werden zum 30. April sogar die genehmigten Container von den gewohnten Stellplätzen entfernt. Bis zur Neuaufstellung bittet die Verwaltung, den Wertstoffhof in Bissendorf oder die Container auf Privatflächen oder an Einkaufsmärkten zu nutzen.

Für die Neuvergabe der Altkleidercontainer-Stellplätze ist ein transparentes Losverfahren unter allen Bewerbern geplant. Zudem teilt die Gemeinde den Firmen genau mit, wie sie sich die Behälter vorstellt in Größe und Farbe. Wer den Zuschlag erhält, darf zwei Jahre sammeln, dann wird neu verlost. Auf die Aufstellung von Containern auf Privatgrundstücken hat die Kommune keinen Einfluss. Dies müssen die Aufsteller mit dem jeweiligen Eigentümer absprechen.

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Wenn die Container voll sind, geht es nicht ohne Maschinenkraft.

Quelle: Roman Rose
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