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Gemeinde lehrt Flüchtlinge Umweltschutz

Mellendorf Gemeinde lehrt Flüchtlinge Umweltschutz

Warum gibt es einen schwarzen, einen blauen und einen gelben Sack? Wie das Thema Müll in der Region Hannover gehandhabt wird, vermittelt die Gemeindeverwaltung Flüchtlingen in mehreren Informationsveranstaltungen. Den Auftakt bildete jetzt das Thema Mülltrennung. Kooperationspartner ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO).

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Eike Erdmann und Avan Azad (Vierter und Fünfter von rechts) erläutern rund zwei Dutzend Flüchtlingen, wie Mülltrennung gedacht ist.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Rund zwei Dutzend Schutzsuchende waren im Haus für Sozialarbeit Am Sande zusammengekommen. AWO-Mitarbeiter Avan Azad hatte für sie Anschauungsmaterial mitgebracht: Je eine Rolle Säcke für Müll, Papier und Wertstoffe. Anhand einer Einwegplastikflasche und einer Getränkedose erläuterte er die unterschiedlichen Wege der Wiederverwertung und der Müllvermeidung.

"Wir bekommen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit und Nachbarn Hinweise, wenn etwas hakt. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Flüchtlingen die hiesigen Gepflogenheiten beizubringen", sagt Eike Erdmann, Leiter der Stabsstelle für Migration im Rathaus. Zwar bekämen die Neuankömmlinge Vieles auch schon beim Einzug in eine eigene Wohnung gesagt, doch es bleibe nicht immer alles präsent. Die Teilnahme sei freiwillig.

Rund 450 Flüchtlinge leben nach Erdmanns Worten derzeit in der Wedemark, bei rund einem Drittel sieht er Bedarf für solche Hilfe im Alltag. Weitere Veranstaltungen werden sich zum Beispiel mit dem richtigen Heizen und Lüften beschäftigen.

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