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30 neue Wohnungen an der Stargarder Straße

Wedemark 30 neue Wohnungen an der Stargarder Straße

Die Gemeinde Wedemark soll das ehemalige Bauamtsgelände an der Stargarder Straße in Mellendorf für rund 1,5 Millionen Euro an die HS-Bau GmbH in Königslutter verkaufen. Das hat der Rat beschlossen. HS-Bau plant 30 Wohnungen von zwei bis vier Zimmern.

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Auf dem ehemaligen Bauamtsgelände an der Stargarder Straße in Mellendorf sollen 30 Wohnungen entstehen.

Quelle: Roman Rose

Mellendorf. Damit kommt wieder Bewegung auf die Fläche, deren Bebauung zusammen mit der KSG kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit der Gemeinde im vergangenen Jahr geplatzt war. Das Areal ist 8552 Quadratmeter groß. Als Mindestangebot pro Quadratmeter hatte die Gemeinde 175 Euro gefordert und ein schlüssiges Konzept.

Als Kriterien waren gewichtet: 30 Prozent städtebauliche Qualität des eingereichten Bebauungskonzeptes, Einfügen der Neubauten in die bestehende Umgebung und Aufenthaltsqualität der Freibereiche; 30 Prozent Qualität des Angebotes unter dem Aspekt „Wohnraum für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen“; 30 Prozent Qualität der Wohnanlage für mobilitätseingeschränkte Personen sowie 10 Prozent Höhe des gebotenen Kaufpreises.

Neben HS-Bau hatte sich auch das Wedemärker Unternehmen 180grad Freiraum GmbH beworben, dessen Pläne die Gemeinde ebenfalls als gut bewertete. Dass die Wedemärker drei Euro mehr pro Quadratmeter geboten hatten, reichte aber nicht. Für das HS-Bau-Konzept spricht nach Ansicht der Verwaltung, dass durch die Gebäudeanordnung eine zentrale Freifläche mit Raum für einen Kleinkinderspielplatz oder Nachbarschaftstreff geschaffen wird.

Besser gefällt der Gemeinde auch, das HS-Bau 20 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern barrierefrei anbietet und einige Bungalows rollstuhlgerecht vorgerüstet sind. Der Mitbewerber habe Barrierefreiheit größtenteils nur zu hohem Aufwand als Option für die Käufer angeboten und überdies  - soweit die Pläne dieses hätten erkennen lassen - keine Zwei-Zimmer-Wohnungen.

Im HS-Bau-Konzept werde der Bahnlärm durch einen Gebäuderiegel im Osten gut abgeschirmt. Die Erschließung mit Fußwegen sei bei HS-Bau einfach und klar, bei 180grad Freiraum dagegen auf die einzelne Wohneinheit mit ihren individuellen Eingängen ausgerichtet. Sollten die Verkaufsverhandlungen mit HS-Bau scheitern, soll 180grad Freiraum doch noch zum Zuge kommen.

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