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Auch Gemeinde will Wertstoffplatz schließen

Wedemark Auch Gemeinde will Wertstoffplatz schließen

Die Gemeinde Wedemark will den Wertstoffsammelplatz in Wennebostel schnellstmöglich schließen. Gleichzeitig wirft sie Ortsbürgermeister Achim von Einem Aktionismus vor.

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Erst vor wenigen Tagen hatte Wennebostels Ortsbürgermeister Achim von Einem dem Rathaus Untätigkeit vorgeworfen und den Wertstoffsammelplatz persönlich symbolisch gesperrt. Nun will die Verwaltung das auch und wirft ihm Aktionismus vor.

Quelle: Roman Rose

Wennebostel. Der Wertstoffsammelplatz, der an seinem derzeitigen Standort oft vermüllt wird, soll nach einem Beschluss des Rates schnellstmöglich auf eine Fläche beim Einzelhandel an der Lindenstraße verlegt werden. Das teilte am Dienstagvormittag Gemeindesprecher Hinrich Burmeister in einer Presseerklärung mit.

Gleichzeitig kritisiert die Verwaltung die öffentlichkeitswirksame Aktion von Ortsbürgermeister Achim von Einem in der vergangenen Woche. Dieser hatte dem Rathaus Untätigkeit und Missachtung von Ortsratsbeschlüssen vorgeworfen und den Sammelplatz mit Flatterband selbst gesperrt - zumindest symbolisch.

Bürgermeister Helge Zychlinski lässt sich so zitieren: „Am 29.2. dieses Jahres hat der Rat der Gemeinde Wedemark das Konzept zur räumlichen Verteilung von Wertstoffsammelplätzen einstimmig beschlossen. An diesen Beschluss sieht sich die Verwaltung gebunden. Herr von Einem hat im Rat dem Konzept in der dargelegten Form zugestimmt. Es wird zur Zeit von der Verwaltung auftragsgemäß umgesetzt. Warum er jetzt eine solch vigilante Aktion (Anmerkung der Red.: vigilant = laut Duden schlau, pfiffig und dabei wachsam) durchführt, kann wahrscheinlich nur er selbst erklären. Hilfreich oder beschleunigend ist diese jedenfalls nicht.“

Das neue Konzept zur Verteilung von Wertstoffplätzen im Gemeindegebiet sehe vor, den derzeitigen Sammelplatz in Wennebostel zu schließen und einen neuen auf dem Grundstück des Einzelhandels an der Lindenstraße zu errichten. „Es ist schlichtweg falsch, wenn Herr von Einem behauptet, das Konzept erlaube die ersatzlose Streichung des bisherigen Platzes“, sagt Zychlinski.

Da es sich bei dem Parkplatz an der Lindenstraße um ein privates Grundstück handele, müsse mit einem Vertrag die Nutzung des Grundstückes sowie die Abfuhr durch aha geregelt werden. Als Zeithorizont für die Umsetzung sei die erste Jahreshälfte 2016 geplant. Über alle Verfahrensschritte sei Achim von Einem durch die Verwaltung engmaschig in unzähligen Gesprächen informiert worden.

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