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Gemeinde kauft E-Ladesäule und erntet Kritik

Wedemark Gemeinde kauft E-Ladesäule und erntet Kritik

Die Gemeinde Wedemark steigt in die Elektromobilität ein. Sie wird für Gesamtkosten von 20 000 Euro eine Ladestation mit vier Ladepunkten einrichten.

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Die Gemeinde will für auf eigene Kosten eine Ladestation für E-Autos bauen.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Wedemark. Als erstes werden zwei Dienstwagen mit Verbrennungsmotor, deren Leasingverträge auslaufen, durch Elektroautos ersetzt. Für Installation und Autobeschaffung will die Gemeinde Fördergeld nutzen. Das hat der Verwaltungsausschuss dem Vernehmen nach nichtöffentlich beschlossen. Öffentlich zugängliche Ladestationen sind aktuell nicht geplant, die Gemeinde soll aber die weitere Entwicklung bei E-Autos und E-Bikes beobachten.

Erik van der Vorm und Martin Schönhoff von der Gruppe FDP/Bündnis C kritisieren diesen Beschluss, der auf einen SPD-Antrag zurückgeht, grundsätzlich. Es könne nicht sein, dass Infrastruktur für E-Autos aus Steuergeld bezahlt werde oder – sollten Stromversorger die Kosten übernehmen – über höhere Stromkosten auf alle Verbraucher zurückfielen, argumentieren sie. „Wenn die Industrie E-Autos verkaufen will, dann soll sie auch für die Lademöglichkeiten sorgen, schließlich bauen wir als Gemeinde ja auch keine Benzintankstellen“, sagt van der Vorm. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mal sicher, ob der Elektroantrieb wirklich die künftig dominierende Technik sei, es gebe auch andere Entwicklungen, sagt Schönhoff.

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