Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Ladestationen für E-Bikes und E-Autos geplant

Wedemark Ladestationen für E-Bikes und E-Autos geplant

Die Gemeindeverwaltung soll den Aufbau eines Systems von Ladestationen für elektrisch betriebene Fahrräder und Personenkraftwagen im Gemeindegebiet planen und mit konkreten Zahlen hinterfüttern. Diesen Auftrag hat der Ausschuss für Finanzen, Liegenschaftsunterhaltung, Wirtschaft und Personal jüngst erteilt.

Voriger Artikel
K 107: Sanierung plötzlich wieder fraglich
Nächster Artikel
Region baut weitere barrierefreie Haltestellen

Die Nachbarn sind schon weiter: Die zweite Garbsener Ladestation für E-Autos am Produktionstechnischen Zentrum PZH wird von den Stadtwerken Garbsen betrieben.

Quelle: Markus Holz

Wedemark. In einer Beschlussvorlage für die Ratspolitiker sollen die Kosten berechnet werden für eine Ladestation in Rathausnähe nur für die Mitarbeiter der Gemeinde und für eine weitere, die auch öffentlich zugänglich ist. Damit hat der Ausschuss eine Beschlussvorlage der Verwaltung geändert, die auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurückgeht.

Nicht zufrieden waren die Ausschussmitglieder vor allem mit der zunächst unklaren Kostenfrage. In der jetzt zur Überarbeitung zurückverwiesenen Vorlage war von 8000 Euro pro Ladestation zuzüglich Erdarbeiten und Verlegung der Kabel die Rede. Während der Sitzung bezifferte die Verwaltung die Gesamtkosten für eine Schnellladestation inklusive aller Arbeiten dann auf Nachfrage auf 40.000 Euro. Diese höhere Zahl, so merkten die Politiker an, hätte in der Vorlage bereits genannt werden müssen. Erst, wenn alle Posten konkretisiert sind, will der Ausschuss wieder ins Thema einsteigen und dem Rat eine Empfehlung geben.

Vorgeschlagen hatte die Verwaltung, zunächst mit der Inbetriebnahme von Ladestationen für Autos auf dem Parkplatz am Rathaus und Campus W noch in diesem Jahr zu beginnen. Die Gemeinde hat derzeit acht konventionelle Wagen vom Standort Rathaus aus im Einsatz. Diese seien in der Regel nur im Gemeindegebiet im Einsatz und daher für den reinen Elektroantrieb geeignet, sagt die Fachabteilung. Immer, wenn Leasingverträge für diese konventionellen Wagen auslaufen, könnten statt dessen Elektroauto gekauft werden.

Dafür könne die Gemeinde ein Förderprogramm des Bundes über die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde nutzen, heißt es weiter. Sie kann die Förderung einer fahrzeugbezogenen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation sowie den Kauf von elektrisch betriebenen Neufahrzeugen als „ausgewählte Klimaschutzmaßnahme“ beantragen, die mit 50 Prozent bis zu einer Höhe von 200.000 Euro bezuschusst werden. Dafür muss eine Einsparung von 70 Prozent der Treibhausgasemissionen nachgewiesen werden.

Auch über öffentlich zugängliche Ladestationen hat die Verwaltung sich Gedanken gemacht. Beim Standort müsse berücksichtigt werden, dass jeder Ladevorgang eine gewisse Zeit brauche und anschließend der Parkplatz schnellstmöglich wieder verlassen wird. Diese E-Parkplätze müssten für andere Fahrzeuge und für das Dauerparken gesperrt sein. Standorte mit knappen Parkplätzen würden daher zunächst ausscheiden. Gute Standorte könnten beispielsweise der Lidl- und der Famila-Markt in Mellendorf, der Edeka-Markt in Wennebostel oder der Supermarkt in Resse sein, heißt es im bisherigen Vorschlag.

Wann die Verwaltung die neuen Zahlen und etwaige neue Vorschläge vorlegt, ist noch offen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xn2scquvl18k8hvghk
Heiße Ausbildung fordert Feuerwehr heraus

Fotostrecke Wedemark: Heiße Ausbildung fordert Feuerwehr heraus