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Wedemärker Grüne legen ihr Wahlprogramm vor

Wedemark Wedemärker Grüne legen ihr Wahlprogramm vor

Dem schleichenden Artenschwund begegnen, geeignete innerörtliche Flächen mit Wohnungen bebauen, altersgerechte Wohnmodelle stärker mitdenken und unterstützen - das sind einige der Forderungen, mit denen die Wedemärker Grünen in die Kommunalwahl gehen.

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Maren Rinn mit Sohn Viktor (von links), Ute Lucka, Inge Charsoulas und Spitzenkandidatin Angela Klingrad präsentieren das Wahlprogramm der Grünen.

Quelle: privat

Wedemark. In einem Flyer haben sie ihre Vorstellungen in Kürze zusammengefasst. Der Schutz ortsbildprägender Bäume in der ganzen Wedemark gehört zu den wichtigen Zielen. Wenn solche Bäume von den bisherigen Eigentümern auch wertgeschätzt, erhalten und gepflegt würden, könne es neuen Eigentümern an der Verbundenheit fehlen und die Rendite an erster Stelle stehen, fürchten sie.

Als Beispiele für eine gelungene innerörtliche Planung sehen die Grünen die Baugebiete Bäckkamp und Festwiese in Elze, wie die Sprecherin des Ortsverbandes Wedemark, Ute Lucka, erläutert. Auch ortsbildverträgliche mehrstöckige Mehrfamilienhäuser zum Beispiel in Bissendorf-West finden die Grünen in Ordnung. Es spare Flächen und biete bezahlbaren Wohnraum für sozial Benachteiligte. Zudem sei wichtig, dass die Gemeinde auch Senioren-Wohnungsgemeinschaften eine Chance gebe, sagt Lucka.

Bei neuen Gewerbeflächen darf nicht zu viel Natur zerstört werden. Ein Tabu bleiben deshalb für sie Flächen südlich der Schlager Chaussee in Bissendorf. Das Thema sei ein superheißes Eisen, doch es gebe viele naturschutzfachliche Gründe, dieses Gebiet nicht für Gewerbe zu opfern.

Beim Thema Mobilität wollen die Grünen, dass die Wedemärker Bahnhöfe und deren Umfeld attraktiver werden. So seien die Zustände rund um den Bissendorfer Bahnhof schrecklich. Wie andernorts könnte zum Beispiel ein Kümmerer die Lage ständig im Blick haben und bei Bedarf saubermachen. Einen Blick haben die Grünen auch auf den Busverkehr zu den Gewerbegebieten. Diese müssten verstärkt angesteuert werden, um die Erreichbarkeit zu erhöhen und den Autoverkehr zu verringern.

Am Sonnabend, 27. August, wollen die Grünen und ihre Ratskandidaten ab 11 Uhr in der Nähe des NP Marktes in Elze mit Bürgern ins Gespräch kommen.

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