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Hören lernen mit Schnecken und Dosentelefon

Wedemark Hören lernen mit Schnecken und Dosentelefon

Wie funktioniert das Ohr? Wie fühlt es sich an, nichts zu hören? Welche Geräusche kann man selbst machen? Schüler der Klasse 3A in der Grundschule Bissendorf erlebten das große Thema hautnah bei kleinen Experimenten im Zuge der Hörregion.

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Hinhören und ausprobieren: Die Grundschulklasse 3A mit Nils Meyer, Leiter der Hörregion (hinten von links), Christoph Knake, Ausbilder Mechatronik bei Sennheiser, Dr. Angelika Illg, Deutsches HörZentrum, Klassenlehrerin Birte Niehus, Stefanie Mehlbauer, Manager Vocational Training bei Sennheiser und Auszubildenden der Firma Sennheiser.

Quelle: privat

Wedemark. Der besondere Unterricht war ein Gemeinschaftsprojekt von Sennheiser, dem Deutschen Hörzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover und der Hörregion, das sich rund um das Gehör und das Hörvermögen dreht. Ziel ist, Kinder für das Thema Hören zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, auf ihr Gehör zu achten.

"Wir sind damit eingestiegen, dass wir mit den Kindern mit verschiedenen Gegenständen und Instrumenten Geräusche erzeugt haben", berichtet Medizinpädagogin Dr. Angelika Illg vom Deutschen Hörzentrum. Dann kam die Theorie: Wie funktioniert das Gehör? Was hat es mit der Schnecke im Ohr auf sich? Ein großes Modell diente als Anschauungsobjekt, ehe die Kinder selbst in einem Spiel die Aufgaben der verschiedenen Bestandteile des Ohres nachstellen durften.

Weiteres Programm des Vormittags: Dosentelefon bauen, Gehörschutz und Kopfhörer testen, Hörgeräte kennen lernen und schließlich Ocean-Drums und Röhrentrommeln basteln. Unterstützung gab es von Auszubildenden der Firma Sennheiser, die auch das Material zur Verfügung stellte.

Das Konzept stammt aus der gemeinsamen Feder von Sennheiser und dem Deutschen Hörzentrum. "Die Grundschüler sind unsere Zukunft. Sie müssen gerade in diesem Alter lernen mit ihren persönlichen Ressourcen sensibel umzugehen, da nicht alles am Körper reparabel ist. Hören hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit."

Andrea Grunwald-Seitz, Leiterin der Grundschule Bissendorf, begrüßte das Projekt: "Es ist toll, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, mit unterschiedlichen Materialien zu agieren und auf diese Weise das Thema Hören im besten Sinne begreifen können." Klassenlehrerin Birte Niehus sagt: „Die Sternenklasse hat sich sehr über das kooperative Angebot gefreut. Auch für Grundschulkinder ist es wichtig zu wissen, dass man auf sein Gehör achten muss." Den Anstoß für das Grundschulprogramm hatte die Hörregion unter der Leitung von Nils Meyer von der Region Hannover gegeben.

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