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Maisernte wird je zur Hälfte Biogas und Futter

Mellendorf Maisernte wird je zur Hälfte Biogas und Futter

Was für die einen das Heizöl im Keller ist, sind für Cord-Peter von der Wroge zwei rund sieben Meter hohe Berge Maissilage neben der Biogasanlage in Mellendorf, die er zusammen mit zwei weiteren Landwirten betreibt – der Energievorrat für mehr als ein Jahr.

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Cord-Peter von der Wroge hält Maissilage in der Hand, das "Futter" der Biogasanlage in Mellendorf.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Die diesjährige Mais-Ernte für die Anlage liegt seit Donnerstag unter Folie und vergärt innerhalb von rund sechs Wochen zu haltbarer Silage. 9000 bis 10.000 Tonnen fassen die beiden Lager auf dem Gelände, rund 7000 Tonnen reichen, um die Bakterien in den drei Fermentern ein Jahr lang zu füttern. Diese verdauen täglich 20 Tonnen Mais und zehn Kubikmeter Gülle zu Methangas. Dieses Gas setzt ein Motor in Strom und Wärme um. Den Strom speisen die Betreiber ins Avacon-Netz ein, die Wärme wird in der Umgebung zum Heizen von Ställen, Wohnhäusern und einer Gärtnerei genutzt.

Insgesamt bleibt die Maisernte in diesem Jahr rund 20 Prozent hinter dem langjährigen Durchschnitt zurück, sagt Bezirkslandwirt Volker Lindwedel. Ursache war die lange Hitzeperiode. Etwa die Hälfte wird nach seinen Worten in Biogasanlagen verwendet, die andere als Maissilage oder Körnermais in der Tierzucht verfüttert. Auch wenn die Pflanze insgesamt riesig wirkt und die Kolben recht klein: Die ein bis zwei Maiskolben pro Pflanze bilden 50 Prozent ihrer Gesamtmasse.

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Rund sieben Meter hoch türmt sich die Biomasse in den beiden Lagern.

Quelle: Roman Rose
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