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Straßensanierung: Jetzt ist auch Abbensen dicht

Abbensen Straßensanierung: Jetzt ist auch Abbensen dicht

Schon einen Tag früher als ursprünglich angekündigt ist am Mittwoch die L 383 in der Ortsdurchfahrt von Abbensen und weiter bis kurz vor Negenborn gesperrt worden. Weil bis Sonntag als Ausnahme noch Busse der Regiobus passieren dürfen, gab es Irritationen - und so manchen, der es den Bussen gleichtat.

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Eindeutig: Die L 383 ist vor Abbensen gesperrt, nur Regiobus darf noch bis Sonntag passieren.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Dass die Sperrung schon ab dem 17. August genehmigt und umgesetzt war, in einer Mitteilung der Gemeinde aber zunächst vom 18. August die Rede gewesen war, sei ein Kommunikationsproblem gewesen, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Landesstraßenbauamtes auf Anfrage. Das hatte in sozialen Netzwerken zu Irritationen geführt. Auch die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke hatte manchen Anwohnern Sorgen gemacht. Doch nach einem kurzfristigen Gespräch zwischen Gemeinde und dem zuständigen Realverband wurde ein Feldweg doch noch für den Verkehr freigegeben.

Die Umwege, die voraussichtlich bis zum 27. August gelten, sind beträchtlich - zumal im weiteren Verlauf der L 383 auch die Ortsdurchfahrt Brelingen gesperrt bleibt. So wird zum Beispiel aus Richtung Neustadt schon in Helstorf auf die Sperrung hingewiesen und weiträumig über Vesbeck umgeleitet. Eine kürzere Variante führt über Bennemühlen und Brelingen, eine längere über Lindwedel und dann auf die L 190. Auf einer Karte, die die Gemeinde Wedemark auf ihrer Homepage zum Herunterladen anbietet, (wedemark.de), sind die Strecken dargestellt.

Dort ist auch ersichtlich, dass die Route zwischen Abbensen und Negenborn komplett gesperrt ist. Allerdings darf Regiobus bis Sonntag noch mit Bussen fahren. Danach wird der Hauptbusverkehr für den gesperrten Teil mithilfe eines Taxiunternehmens auf Linientaxis umgestellt. Diese fahren stündlich bis zu den Haltestellen der ursprünglichen Linien, die von regulären Bussen erreicht werden können. Detaillierte Informationen und Fahrpläne hält Regiobus nach den Worten von Regiobussprecher Tolga Otkun ab Mittwochnachmittag auf seiner Homepage regiobus.de bereit. Nur drei Schülerbusse täglich werden die Baustelle dauerhaft durchfahren dürfen.

Trotz aller Schilder fuhren viele Verkehrsteilnehmern am Mittwoch verbotenerweise durch die Baustelle. Manchmal kamen sich Fahrzeuge und Bauarbeiter dabei gefährlich nah. Gemeindesprecher Hinrich Burmeister stellt unmissverständlich klar: "Die Strecke ist gesperrt. Punkt." Allenfalls könnten direkte Anlieger mit dem Bauunternehmen Strabag Ausnahmen vereinbaren.

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