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SPD will den E-Antrieb fördern

Wedemark SPD will den E-Antrieb fördern

Die Wedemärker SPD-Ratsfraktion will öffentlich zugängliche Ladeeinrichtungen für E-Bikes und E-Autos installieren lassen und ein Konzept zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes der Berthold-Otto-Schule in Gang bringen. Beides will sie am Montag im Rat beantragen.

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Ladestationen überall im Gemeindegebiet. Das schwebt der SPD vor.

Quelle: Jarolim-Vormeier (Archiv)

Wedemark. In einem ersten Schritt soll die Verwaltung beauftragt werden, den Aufbau einer Lade-Infrastruktur in Angriff zu nehmen, kündigt der stellvertretende Fraktionssprecher Jochen Pardey an. Dazu schlägt die SPD Ladestationen am Rathausgelände oder Campus W vor, an der Jugendhalle, am Bürgerhaus oder Amtshaus und am Moorinformationszentrum in Resse. Die Verwaltung soll weitere Standorte erarbeiten und prüfen, inwieweit die Gemeinde mit Betrieben und Privatpersonen kooperieren kann.

Die Dienstfahrzeuge der Gemeinde sollen soweit möglich auf Elektro- oder Hybridbetrieb umgestellt und Fördermittel in Anspruch genommen werden. „Wir wollen nicht warten, bis bundes-oder landespolitische Entscheidungen endlich getroffen und umgesetzt werden“, sagt Pardey. „Bioökologische Verbesserungen sind schon heute im Kleinen möglich. Wir werden mit solchen Maßnahmen auch den Tourismus unterstützen. Immer mehr Radtouristen können dann mit ihren E-Bikes unsere schöne Heimat kennenlernen.“

Die Berthold-Otto-Schule soll nach den Vorstellungen der SPD-Fraktion zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut werden. Dies könne ohne unverhältnismäßig hohe Kosten umgesetzt werden. Die SPD sieht die Chance auf einen Umbau zu einem modernen Veranstaltungs- und Begegnungszentrum. Die schon jetzt vorhandene Barrierefreiheit sei eine wichtige Voraussetzung für die Integration von verschiedenen Nutzergruppen. Heiner Peterburs, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die verschiedenen ehrenamtlichen Gruppen, die bisher in Mellendorf im Haus am Sande oder in Bissendorf im Amtshaus und der Mehrzweckhalle untergebracht waren, können hier einen neuen Treffpunkt erhalten“. Die Verwaltung soll auch prüfen, ob die Kinder- und Jugendschule in dem Gebäude untergebracht werden kann.

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