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Gleichstellungsbeauftragte fordert Konzepte

Wedemark Gleichstellungsbeauftragte fordert Konzepte

Silke Steffen-Beck ist die neue hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Wedemark und zugleich Integrationsbeauftragte. Beide Arbeitsgebiete sind nun in einer ganzen Stelle zusammengefasst. Im Gemeinderat hat sich die 49-jährige Wedemärkerin jetzt vorgestellt.

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Silke Steffen-Beck

Quelle: Ursula Kallenbach

Wedemark. Zusätzlich zu den gesetzlichen Aufgaben soll die Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte zur Verwirklichung der Gleichberechtigung und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Behinderungen oder sozialen Problemen beitragen. Die Gemeinde erwartet dazu, dass Steffen-Beck eng mit der Gemeindejugendpflege, der Schulsozialarbeit und der Flüchtlingsbetreuung zusammenarbeitet.

Eine erste Ausschreibung für die seit Januar 2015 vakante Stelle mit dem Zuschnitt einer halben Stelle war nicht erfolgreich verlaufen. Im Dezember wurde sie mit dem neuen Stellenzuschnitt wieder ausgeschrieben. Alle Ratsfraktionen haben sich nun einvernehmlich für Silke Steffen-Beck ausgesprochen.

Steffen-Beck, alleinerziehende Mutter, lebt seit Langem in der Wedemark. Sie hat drei Jahre in der Jugendpflege gearbeitet, das damalige Frauenzentrum Minerva und dann das Mütterzentrum in Mellendorf ehrenamtlich ausgebaut. 14 Jahre hat sie eine Einrichtung in Isernhagen geleitet, seit etwa zwei Jahren ist sie dort als Schulsozialarbeiterin tätig. Sie wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ihre Arbeit aufnehmen.

Sie sehe auch die Integration als wichtige Aufgabe, sagte Steffen-Beck. Um kulturell unterschiedliche Vorstellungen zu vereinbaren, müssten Konzepte her. Sie wolle gern in einen Austausch kommen mit dem Gemeinderat.
Dort äußerten sich die großen Fraktionen gleichermaßen erfreut, dass die Vakanz auf der Stelle nun beendet ist. Für die CDU betonte Karen Drews, dass Steffen-Beck einen großen Erfahrungsschatz mitbringe. „Und die Aufgaben hier können gut einen neuen Schub gebrauchen“, sagte Drews. Sie betonte, dass die neue Beauftragte in Aussicht gestellt habe, verstärkt auch junge Männer in ihr Themenspektrum einzubeziehen.

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