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Ein Feuerwerk der Flötenmusik

Brelingen Ein Feuerwerk der Flötenmusik

Andächtig hat das Publikum den melodischen Klängen der Querflöten beim Konzert von Flautomania in der Brelinger St.-Martini-Kirche gelauscht. Nach jedem Stück ernten die Musikerinnen tosenden Applaus.

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Verena Tschira (von links), Kirsten Hake, Nicola Bodenstein-Polito und Tamara Kutz sowie Juliane Bergner und Susanne Köhler (beide nicht im Bild) verzaubern als Flautomania das Publikum.

Quelle: Johanna Stein

Wedemark. Die Kirche ist noch weihnachtlich dekoriert. Zwischen Tannenbaum und hell leuchtendem Stern stehen Flautomania, sechs Flötistinnen, im Halbkreis dem Publikum zugewandt und machen Musik. Die Kirche ist fast voll und doch ist es ganz still.

Das Neujahrskonzert ist Tradition in der Brelinger St.-Martini-Kirche. Am Sonntag gastierte dazu mit Flautomania ein außergewöhnliches Ensemble. Der Veranstalter des Konzerts, der Orgelbauverein St. Martini, lädt im Anschluss noch dazu ein, bei Brot und Wein gute Wünsche für das neue Jahr auszutauschen.

Zu Beginn des Konzerts erklären die Musikerinnen ihre Instrumente. Neben der Piccolo- und der bekannten Konzertflöte setzen sie Alt- und Bassquerflöten sowie die wenig bekannte Es-Flöte ein. Mitgebracht haben sie viele verschiedene Flöten, die sie immer wieder wechseln. Nicht nur zwischen zwei Stücken, sondern teilweise auch mitten im Lied spielen die Flötistinnen abwechselnd auf verschiedenen Instrumenten.

Am Sonntag führen sie unter anderem die Ouvertüre zu „Figaros Hochzeit“ von Mozart und Auszüge aus Tschaikowskis „Nussknacker-Suite“ auf, dazu Bearbeitungen von Werken von Mendelssohn Bartholdy, Grieg und Debussy. Als Abschluss des Konzerts stand der Norwegische Tanz Nummer 2, op. 35 von Grieg auf dem Programm - ein buntes Feuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres.

Das Querflötensextett hat sich 1994 in Hannover zusammengefunden. Die Flötistinnen lassen sich von Originalkompositionen für vier bis sechs Querflöten inspirieren. Seither hat Flautomania sein Repertoire mit klangvollen Bearbeitungen erweitert.

Der Orgelbauverein St. Martini hat es sich zur Aufgabe gemacht, kulturelle Veranstaltungen in der Kirche zu fördern. Dazu zählen viele Konzerte, die der Verein ausrichtet und für die kein Eintritt genommen wird.

Von Johanna Stein

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