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Ein Land - in Wort, Bild und Klängen

Resse Ein Land - in Wort, Bild und Klängen

Näher heran an die Gletscher, an karge Landschaft und die Farbenpracht, an hauptstädtisches Leben und die Geschichte Islands kommen wenige - es sei denn, sie nehmen die Expedition selber auf sich: Im Moorinformationszentrum in Resse stellt der Weltreisende und Hobbyfotograf Werner Beinlich bis Mitte März seine Fotos von Island aus.

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Auch Vulkanlandschaften hat Werner Beinlich mit der Kamera festgehalten. Kallenbach

Wedemark. Noch mehr: Mit seinem „Isländischen Bilderbogen“ präsentiert Beinlich morgen, Mittwoch, 27. Januar, ab 19 Uhr im Mooriz einen Multimediavortrag über eine dreimonatige Reise durch Island.

Einen Vorgeschmack gab der Islandkenner beim Empfang des Vereins Bürger für Resse am Sonntag, als die Besucher im Mooriz die Fotos an den Wänden schon betrachten konnten. Beinlich beantwortete dabei auch Fragen zum Reiseland Island und zu fotografischen Details. Auf Gespräche stellt er sich ebenso für den Vortragsabend ein. Insofern würden sicherlich wissensdurstige Halter und Reiter von Islandpferden - wie sie selbst - an diesem Abend nicht zu kurz kommen, kündigte Renate Kolb an.

Die Leiterin der Arbeitsgruppe Kultur im Mooriz gab einen Ausblick auf den besonderen audiovisuellen Vortrag. So hat Beinlich auf seiner Reise den spektakulären Gletscherfluss Jökulsa a Fjöllum von der Quelle bis zur Mündung verfolgt. Er berichtet über eine Besteigung des ganz im Westen des Landes gelegenen Snefellsgletschers, auf dem der Autor Jules Verne den Eingang zum Mittelpunkt der Erde gefunden haben wollte, und über die Durchquerung des Hochlandes durch den Sprengisandur in die farbenprächtige Welt von Landmannalaugar.

Besucher erfahren auch, wie im Mittelalter auf Island gefischt wurde, und sie gehen mit auf den Spuren des geächteten Räubers Fjalla Eyvindur, der sich über 20 Jahre im isländischen Hochland vor seinen Verfolgern versteckt hielt. Musikalisch untermalt wird der einzigartige Bildervortrag von isländischen Volksweisen.

Werner Beinlich lebt in Negenborn. Er kommt beruflich aus dem Maschinenbau, reist seit 2001 in entlegene Gebiete der Erde und ist ein erfahrener Geologe.

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