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Verhaltene Zwischenbilanz im Spaßbad Mellendorf

Wedemark Verhaltene Zwischenbilanz im Spaßbad Mellendorf

Der Sommer scheint sich zu erinnern, dass er kein Winter ist: Die Sonne scheint aus allen Knopflöchern, die Thermometer stehen auf Höchstwerten und für viele sind die Freibäder wie das Spaßbad in Mellendorf jetzt genau der Ort, an dem es sich gut aushalten lässt.

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Schwimmeister Stefan Anders hat von seinem Häuschen aus das gesamte Geschehen im Mellendorfer Spaßbad im Blick.

Quelle: Roman Rose

Mellendorf.  Doch diese Momentaufnahme kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Zwischenbilanz insgesamt – etwa Halbzeit der Badesaison und Halbzeit bei den Schulferien – für den Mellendorfer Badbetreiber Ingo Haselbacher weniger positiv ausfällt. Rund zehn Prozent weniger Umsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres lautet das Fazit.

„Für das Spaßbad ist es bisher eine der schwächsten Saisons der vergangenen Jahre“, sagt Haselbacher, Geschäftsführer der Sport- und Freizeit GmbH, die das Bad im Auftrag der Gemeinde Wedemark betreibt. „Im vergangenen Jahr war es bis Ende Juni eine Katastrophe, aber dann lief es super“, erinnert er sich.

Seine Erfahrung ist, dass die Menschen etwas Vorlauf brauchen, bevor es auf den Liegewiesen und im Wasser richtig brummt. „Es braucht immer etwa drei Tage hintereinander mit jeweils 27 Grad und natürlich viel Sonne, dann ist hier richtig Betrieb.“ Das gab es in diesem Sommer erst zwei bis drei Mal.

Dabei war der Vorverkauf von Saisonkarten sehr gut gelaufen. Auch die regelmäßigen Aktionen wie Tauchen mit der Tauchschule Hannnover jeweils sonntags und die Schwimmkurse („Die sind alle ausgebucht“) finden nach seinen Worten viel Anklang. Auch lief der Betrieb nach Haselbachers Worten bisher störungs- und unfallfrei. Mit zusätzlicher Werbung aktuell mehr Besucher anzulocken, funktioniere jedoch nicht, ist eine weitere seiner Erfahrungen.

Bruder Eric, vor allem fürs Gastronomische zuständig, hat über die Jahre auch seine Beobachtungen gemacht. „Außerhalb der Ferien läuft es meistens besser, weil einfach mehr Leute da sind. Und wenn es früh im Jahr schön ist, kommen auch mehr Menschen, die den Winter hinter sich lassen wollen, als wenn nach einem Teil des Sommers schon der Abnutzungseffekt greift“, sagt er.

Wenn Ingo Haselbacher sich schon auf das Wetter als wichtigen Verbündeten nicht verlassen kann, so gibt es aber doch eine eingeschworene Truppe, die das Bad regelmäßig in nicht unbeachtlicher Zahl nutzt: „Auf die Frühschwimmer kann ich mich verlassen“, sagt er. Die ersten gut 20 stünden schon immer vor dem Tor, wenn er um 6.30 Uhr aufschließe. Und im Laufe des Morgens bis gegen 9 Uhr sei die Zahl der wetterfesten Unverzagten in aller Regel auf 60 angewachsen.

Haselbachers Hoffnung: Dass das derzeitige Hoch noch etwas anhält. „Wenn es drei Wochen so bleibt, haben wir doch noch ein Super-Jahr.“

Weitere Events auf dem Gelände

Als Event neben dem Freibadbetrieb steht an diesem Sonntag ab 11 Uhr der letzte Großflohmarkt des Jahres im Eisstadion an. Nach der Badesaison – letzter Öffnungstag ist der 31. August – werden für den 10. September wieder zahlreiche Besucher zum Holi-Festival erwartet. Das geplante Frau-Holle-Festival allerdings fällt mangels Zuspruch aus.

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