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Garagenbrand weitet sich auf Wohnhaus aus

Wedemark Garagenbrand weitet sich auf Wohnhaus aus

Erst brennt das Carport, dann das Wohnhaus: In Resse hatten es Feuerwehrleute in der Nacht zu Donnerstag vor allem mit Gasexplosionen zu tun. 70 Einsatzkräfte waren  mehrere Stunden vor Ort. Das Haus ist zurzeit nicht mehr bewohnbar, der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 300.000 Euro.

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Vier Ortsfeuerwehren bekämpfen den Brand in der Schubertstraße in Resse.

Quelle: Dillenberg

Resse. Brandermittler der Kriminalpolizei haben am Donnerstag den Einsatzort untersucht. Als Ursache für das Feuer gehen sie von einem technischen Defekt an einem in der Garage gelagerten elektronischen Gerät aus.

Das Feuer war um 21.50 Uhr in der Rettungsleitstelle der Region gemeldet worden. Als die Feuerwehr Resse an der Brandstelle an der Schubertstraße eintraf, breitete sich das Feuer aus der Garage bereits auf das angrenzende Wohnhaus aus und entwickelte sich zu einem Dachstuhlbrand. Zeitgleich zerknallten im Carport gelagerte Spray- und Gasflaschen. Die Feuerwehren aus Negenborn, Mellendorf und Bissendorf waren ebenfalls im Einsatz. 

Der 57 Jahre alte Hauseigentümer hatte sich im Obergeschoss des Hauses aufgehalten, als er Knallgeräusche vernahm. Bei einem Blick aus dem Fenster entdeckte er Feuer in der angrenzenden Garage und alarmierte die Rettungskräfte. Durch das Feuer brannte die Garage – darin waren auch drei Motorräder abgestellt – vollständig aus. Die Hausbewohner gelangten rechtzeitig ins Freie. Nur von außen konnten die Feuerwehrleute den Brand im Wohnhaus zunächst bekämpfen. „Es bestand die Gefahr einer Rauchgasexplosion. Man kann das an der Art des Rauches erkennen“, erklärte Feuerwehrsprecher Benjamin Meyer.

Tatsächlich trat die Explosion dann ein. „Die Gefahr danach war gering, dass es noch eine Explosion gibt. Dann konnten die Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten in das Haus gehen“, sagte er. Die Energieversorgung des Hauses wurde durch eine Fachfirma abgeschaltet. Das Feuer sei nach der Explosion innerhalb kurzer Zeit gelöscht worden, berichtete Meyer. Zwar brachten die vier eingesetzten Feuerwehren die Flammen schnell unter Kontrolle, der Dachstuhl wurde durch den Brand aber erheblich beschädigt.

Von Ursula Kallenbach

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