Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Spatenstich für Quartier an Stargarder Straße

Mellendorf Spatenstich für Quartier an Stargarder Straße

Mit dem berühmten ersten Spatenstich hat am Mittwochnachmittag die Bebauung des ehemaligen Bauamtsgeländes an der Stargarder Straße in Mellendorf begonnen. Es sollen zehn Einzelhäuser entstehen sowie und drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Eigentumswohnungen.

Voriger Artikel
Noch wichtige Fragen offen zum Absturz in Elze
Nächster Artikel
Über dem Amtshaus weht der Richtkranz

Bürgermeister Helge Zychlinski (links) und FIBAV-Geschäftsführer Sven Hansmeier setzen den ersten Spatenstich für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Bauamtsgelände an der Stargarder Straße in Mellendorf.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Bürgermeister Helge Zychlinski und der Geschäftsführer der FIBAV Sven Hansmeier stachen ihre Spaten für den symbolischen Baubeginn in einen offensichtlich harten Boden. Nach Ostern soll die Bautätigkeit in vollem Umfang beginnen. Der Bagger, der den Bodenaushub vollenden wird, stand schon im Hintergrund.

Entstehen wird auf dem 8500 Quadratmeter großen Areal zwischen Stargarder Straße im Westen und der Bahnlinie im Osten ein komplett von der FIBAV gemanagtes Wohnquartier. Als erstes werden direkt an der Stargarder Straße entlang fünf zweigeschossige Kettenhäuser gebaut, erläuterte Betriebsleiter Jens Lehnhoff. Es folgen fünf Reihenhäuser, die sich an der Südseite des Grundstücks von der Stargarder Straße in Richtung Bahnlinie ziehen sowie das erste von drei Mehrfamilienhäusern etwa im Zentrum des Areals. Die beiden anderen Mehrfamilienhäuser werden je nach Verkaufsstand der Eigentumswohnungen begonnen. Ein Kettenhaus sei bereits verkauft und es gebe weitere Reservierungen, sagte Hansmeier. Entlang der Bahnlinie sind 3,50 Meter breite Garagen vorgesehen, die gleichzeitig als Schallschutzwand dienen sollen. Alle Häuser könnten behindertengerecht ausgestattet werden, die Bungalows seien es bereits im Standard, erläuterte Hansmeier.

Insgesamt investiert die FIBAV nach seinen Worten rund 9,5 Millionen Euro in den Bau des Quartiers. Vor rund zwei Dutzend Anwohnern und Gästen, darunter auch Vertreter des Behinderten- und des Seniorenbeirates, bedankte sich der Geschäftsführer ausdrücklich bei der Gemeinde für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Sein Unternehmen sei bundesweit unterwegs und er habe schon ganz andere Dinge erlebt.

Bürgermeister Helge Zychlinski bekannte, dass er zwischenzeitlich fast schon nicht mehr geglaubt habe, dass es noch einmal losgehen werde. Eine "Sonderschleife" mit einem anderen Investor habe Zeit gekostet. Wie berichtet, war die KSG nach langer Vorbereitung kurz vor dem Vertragsschluss abgesprungen. Zychlinski betonte, die FIBAV habe er als verlässlich erlebt. Er freue sich, dass auf der zentralen Fläche nun ein Vorzeigeprojekt entstehe.

"Es wird nicht nur die kahle Fläche mitten im Ort wieder bebaut, sondern es entsteht auch dringend benötigter Wohnraum mit Angeboten für alle Generationen", sagte er. Die Orte der Begegnung, die FIBAV im Quartier geplant habe, seien mit ein Grund gewesen, dem Unternehmen aus Königslutter vor anderen Mitbewerbern den Zuschlag zu geben. Das moderne Angebot an Häusern werde sich in den Bestand einfügen und das Gebiet bereichern.

Das ist der Investor

Die FIBAV-Unternehmensgruppe wurde 1991 gegründet und konzentriert sich seitdem auf die Projektierung, die Planung und den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern in Massivbauweise. Sie hat seither nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Haus- und Wohnungsbauvorhaben realisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Königslutter am Elm (Niedersachsen) beschäftigt rund 430 Mitarbeiter, befindet sich im Familienbesitz und wird durch die Familie Hansmeier operativ geführt. Im Jahr 2015 hat die FIBAV-Gruppe nach eigenen Angaben 101 Millionen Euro Umsatzvolumen vermittelt.

In die Unternehmensgruppe sind neben der Konzernorganisation vier eigenständige Unternehmen eingebunden. Mit der FIBAV Immobilien GmbH, der HS-Bau GmbH, der KHD-Königslutter Haus-Design GmbH und der EB Elm Bau GmbH sind alle Bau- und Dienstleistungen rund um Planung, Bau und Verwaltung von Wohnimmobilien unter einem Dach kombiniert.

doc6udy5yw1o2wv0u9qee1

So sieht das neue Wohnquartier nach den derzeitigen Plänen aus. Links verläuft die Stargarder Straße rechts die Bahnlinie.

Quelle: FIBAV
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xzum15b6at5w4zckaz
Im Bürgerhaus bewährt sich Mix für Besucher

Fotostrecke Wedemark: Im Bürgerhaus bewährt sich Mix für Besucher