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Kirche eröffnet Familienzentrum in Mellendorf

Mellendorf Kirche eröffnet Familienzentrum in Mellendorf

Lange waren die Verantwortlichen mit dem Gedanken schwanger gegangen, hatten geplant und beraten, nun haben sie „emilie“ aus der Taufe gehoben: das evangelische Familienzentrum in Mellendorf.

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Sie heben das Familienzentrum "emilie" aus der Taufe: Caren Holstein-Lemke (von links), Karin Ernst, Anke Cohrs, Silke Noormann und Michael Brodermanns.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Es steht in der Trägerschaft des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen, wird kräftig unterstützt von der Gemeinde St. Georg, in dessen Gemeindehaus am Kirchweg 3 in Mellendorf es untergebracht ist.

Keimzelle war die evangelische Kita St. Georg, die zum einen in der Krausenstraße drei Gruppen mit Kindergartenkindern betreut und zum anderen im Gemeindehaus zwei Krippengruppen. In der Arbeit mit Kindern und Familien beobachteten die Verantwortlichen den gesellschaftlichen Wandel und neue Erfordernisse: die (Un-)Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den wachsenden Bedarf an Beratung in Familienfragen, fehlende familiäre wie soziale Netzwerke.

„Der Beratungsbedarf bei Eltern ist groß, es gibt Unsicherheiten in Familien- und Erziehungsfragen, sie suchen Verlässlichkeit“, fasst Kita-Leiterin Caren Holstein-Lemke ihre Beobachtungen zusammen. So habe das Kita-Team nicht zuletzt sein evangelisches Profil geschärft und Fortbildungen besucht. Weil die Kita den Bedarf aber nicht allein bedienen kann und die Kirche großes Interesse an der Arbeit mit Kindern und Familien hat, war bald die Idee eines Familienzentrums entstanden – innerhalb der Landeskirche gibt es bereits 40 davon, wie Pastorin Silke Noormann bei der Vorstellung von emilie berichtete.

Das Familienzentrum soll als Mittler und Koordinator fungieren zwischen Ratsuchenden und den zahlreichen Angeboten, die es bereits gibt. Zusätzlich will es auch selbst Angebote machen, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Wedemärker. Denn was emilie anbieten soll, wollen Kita und Kirche in einer Befragung von Eltern und Gemeindegliedern ab September ergründen. Konkret angedacht sind bisher ein Elterncafé und langfristig auch die Öffnung zu anderen Kirchengemeinden.

Weil diese Koordination einen Kopf braucht, wurde eine halbe Stelle geschaffen, die Anke Cohrs ausfüllt. Die 57-Jährige arbeitet bereits seit 37 Jahren in der Kita Krausenstraße, ist mit allen Themen rund um Kirche, Kinder und Familie bestens vertraut. Sie bleibt in der Kita weiter im Frühdienst tätig.

Bieten soll das Zentrum grundsätzlich Raum für Begegnung der Generationen, so etwas wie Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft, Unterstützung in praktischen Fragen und darüber hinaus Bildungsangebote machen. Der Betrieb ist für drei Jahre gesichert, der Etat für sechs Jahre aufgestellt, erläuterte Karin Ernst als Vertreterin des Kirchenkreises. Unter anderem wird das freiwillige Kirchgeld in Projekte von emilie investiert.

„Wo evangelisch draufsteht, ist auch evangelisch drin“, betont Pastorin Noormann und verweist auf religiöse Erziehungsangebote der Gemeinde, gleichwohl sei das Familienzentrum offen für alle Wedemärker auch ohne Konfessionszugehörigkeit.

Wer Koordinatorin Anke Cohrs sprechen will, findet sie mittwochs zwischen 14.30 und 16 Uhr am Kirchweg 3, Telefon (05130) 6090841. Weitere Sprechzeiten sind geplant. Per E-Mail ist sie unter info@emilie-wedemark.de erreichbar. Im Internet ist die Homepage unter emilie-wedemark.de zu finden.

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Den neu angebauten Raum vorn nutzt das Familienzentrum künftig auch für seine Angebote.

Quelle: Roman Rose
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