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FDP-Ratsherr beharrt auf Mittelzentrum

Wedemark FDP-Ratsherr beharrt auf Mittelzentrum

Er lässt nicht locker: FDP-Ratsherr Erik van der Vorm kämpft kurz vor Toresschluss erneut dafür, dass im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) Teile der Wedemark als Mittelzentren ausgewiesen werden. Sonst sieht er die Entwicklung der Gemeinde in Gefahr.

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Ratsherr Erik van der Vorm bringt das Thema Mittelzentrum erneut in die Diskussion.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Die Zeit drängt, denn nur noch bis 20. Mai liegt die geänderte Fassung des RROP öffentlich aus, im Juni soll die Verbandsversammlung der Region das Papier beschließen. Wenn dann für die Wedemark kein Mittelzentrum drinsteht, war’s das für die nächsten zehn Jahre.

Vor diesem Hintergrund beantragt van der Vorm für den Ausschuss für Planen und Bauen, der morgen tagt, und die Ratssitzung am Montag, dass über seinen Antrag abgestimmt wird. Er lautet: „In der Gemeinde Wedemark sind die Ortschaften Bissendorf, Mellendorf mit Gailhof und Elze mit Berkhof als Mittelzentren auszuweisen“.

Für ihn steht fest, dass nur mit dieser Höherstufung die Gewerbe- und Einwohnerentwicklung in die richtige Richtung gelenkt werden kann. Nur so könnten mehr Gewerbegebiete nahe der Autobahn ausgewiesen, neue Jobs in der Nähe geschaffen und in Elze ein Vollsortimenter auf mehr als 800 Quadratmetern angesiedelt werden. Die Kriterien für ein Mittelzentrum hält er für erfüllt: Zwar habe die Wedemark kein Krankenhaus oder Gericht, aber mit allen Schulformen, drei Bahnhöfen, Fachärzten, Rechtsanwälten und Notaren, einem Schwimmbad und seinen Kulturangeboten eine hervorragende Infrastruktur. Selbst kleinere Kommunen als die Wedemark seien Mittelzentren – wie zum Beispiel Burgwedel.

Dass er mit seinem Vorhaben in einer Abstimmung im Rat schon einmal gescheitert ist, ficht ihn nicht an. „Ich bin überzeugt von dieser Idee und vertrete sie bei jeder Gelegenheit. An mir soll es nicht gelegen haben, wenn die Entwicklung nicht vorankommt“, sagt der Liberale.

Bei der Region sieht er Dezernent Axel Priebs nicht mehr pauschal abgeneigt, will entsprechende Signale erkannt haben. Die Lage in der Wedemark schätzt er vorsichtig so ein: „Die SPD würde wohl wollen, aber die Grünen wollen nicht. Und die SPD will es sich mit ihrem Koalitionspartner nicht verderben.“ Er hofft, dass Bürger Druck machen und ihre Politiker fragen: „Warum verweigert ihr euch?“

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