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Posse um Bus-Wartehäuschen

Wedemark Posse um Bus-Wartehäuschen

Wenn Bus-Wartehäuschen in die Jahre kommen, werden Regengüsse auch für sie zum Thema. Doch der "Schirm", der jetzt in Gailhof zwei dieser Hütten zuteil wurde, hat eine entscheidende Lücke: Die Maler hatten zunächst nur die Hälfte, dann den Efeu und zuletzt nur von vorne gestrichen.

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Das frisch gestrichenene Bus-Wartehäuschen "Am Dreieck" sieht nur von vorne gepflegt aus.

Quelle: Chadde

Gailhof. Die Gailhofer Buswartehäuschen hatten einen Anstrich nötig. Neben der Ansehnlichkeit dient frische Farbe vor allem als Wetterschutz der Holzhütten, damit sie die kommenden nasskalten Monate heile überstehen.

Doch wie das Gailhofer Ortsratsmitglied Ralf Göing (CDU) während der jüngsten Ratssitzung anmerkte, hat die Malerei an der Haltestelle „Am Dreieck“ jedoch die Qualität eines Schildbürgerstreichs. „Da nur Geld für ein Buswartehäuschen vorhanden war, wurden beide Gailhofer Häuschen nur zur Hälfte gestrichen“, unterrichtete Göing seine Ortsratskollegen und die anwesenden Zuhörer.

Allen miteinander konnte sich die Logik nicht erschließen: „Nur von innen oder nur von einer Seite?“ hakte die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Christa Goldau (SPD) nach und klang dabei ein bisschen ungläubig. „Die Ansichtsseite wurde innen und außen braun gestrichen, dabei der rankenden Efeu einfach mit übermalt“, hatte Göing beobachtet.

Nach seiner Beschwerde beim Bauhof wurden Efeuzweige zurückgeschnitten und nachgemalt. Doch die Rückseite des Buswarte-Häuschens, die den Farbschutz am dringendsten nötig hätte, blieb unangetastet, so dass Christa Goldau noch einmal nachhaken will, um dem "vorne hui und hinten pfui" ein für allemal ein Ende zu bereiten.

Von PATRICIA CHADDE

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