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"Feuerwehrwäldler" legen Spanferkel auf

Wedemark "Feuerwehrwäldler" legen Spanferkel auf

Ein Spanferkel, 15 Kilo Pommes und zwölf selbstgebackene Kuchen – das ist die kulinarische Grundausstattung für das Blütenfest einmal im Jahr am Feuerwehrwald in Negenborn. An Himmelfahrt steuerten Dorfbewohner und Feuerwehrfreunde das Gelände wieder frohgemut an.

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Negenborn. Das Fest hat erstens das Ziel, möglichst viele Besucher anzuziehen – und damit Einnahmen zu erzielen. „Wir spenden alles für die Jugendfeuerwehr“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins Feuerwehrwald, Wilfried Mieske. Spaß machen soll das gesellige Treffen in der Natur dabei vor allem aber auch. Denn zweitens: „Wir gewinnen jedes mal neue Mitglieder“. Und die Tendenz ist seit Gründung des Vereins 1999 ständig steigend.

Nun gut, könnte man sagen, was sind schon 53 Mitglieder? Aber wichtiger ist, was sie bewegen können. Etwa 300 Laub- und Obstbäume sind dort bisher gepflanzt, die Fläche wird gepflegt und um Attraktionen für Naturbewusste ergänzt wie etwa einem großen, selbstgebauten Insektenhotel.

Direkt hinter diesem Ständerwerk, das inzwischen Bienen, Wespen und anderen Insekten sowie sogar Vögeln Einschlupf bietet, wird in diesem Herbst der nächste Baum des Jahres gepflanzt. „Es werden zwei Winterlinden. Die können dem Insektenhotel Schatten spenden“, kündigt Mieske an.

In einem Schwung haben die Aktiven des Vereins mit fachlicher Unterstützung im Vorjahr das Pflanzen der offiziellen Jahresbäume seit 2009 nachgeholt. Baum des Jahres 2009 war der Bergahorn, 2010 die Vogelkirsche, darauf folgend die Elsbeere, die europäische Lärche, Wildapfel, Traubeneiche und zuletzt 2015 der Feldahorn.

Die jeweils neu gesetzten Bäume müssen regelmäßig bewässert werden, aber auch das hilft manchmal nicht. „Einige Kirschbäume sind nichts geworden, weil der Boden hier zu trocken ist“, berichtet der Vereinsvorsitzende. Dagegen sei die Apfelernte im vergangenen Jahr riesig gewesen. „Wir haben eine Menge Äpfel verteilt und haben auch Most gemacht.“

Der Förderverein Feuerwehrwald besteht seit 1999 und soll damals der zweite Förderverein dieser Art bundesweit gewesen sein. Im Jahr 2000 erhielt er den Umweltschutzpreis der Gemeinde Wedemark

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