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Ein Busse-Ölbild soll die Sammlung ergänzen

Wedemark Ein Busse-Ölbild soll die Sammlung ergänzen

Ein stattliches Ölgemälde steht ganz oben auf der Wunschliste des Vereins zur Förderung des Richard-Brandt-Heimatmuseums Wedemark. Der noch junge Verein sucht Sponsoren und Mitglieder.

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Das Richard-Brandt-Museum in Bissendorf ist ein Heimatmuseum für die ganze Gemeinde Wedemark.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Das Bild „Romantische Gartenlandschaft mit angelnden Kindern am Bach“ des in Bennemühlen geborenen Malers und Kupferstechers Georg Heinrich Busse wird derzeit vom Kunstauktionshaus Schloss Ahlden zum Verkauf angeboten. Fördervereins-Vorsitzende Sandra Koch ist überzeugt: „Dieses Bild würde die bereits im Museum in Bissendorf vorhandenen Radierungen und Stiche des Künstlers wunderbar ergänzen. Wir möchten es erwerben, momentan fehlen uns dazu aber die Mittel“, sagt sie.

Der Verein wurde erst im November 2016 gegründet und kürzlich in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen – er ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Aktuell sind 22 Mitglieder dabei.

Nun hat der Vorstand erste Projekte im Blick. Finanzielle Starthilfe erhielt der Verein bereits von der Bissendorfer Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann, die dem Verein ebenfalls beigetreten ist. Sie übergab den Aktiven einen Scheck über einen dreistelligen Betrag aus ihren persönlichen Verfügungsmitteln als Ortsbürgermeisterin. Doch für die angedachten Projekte ist mehr Geld vonnöten. Der Verein bittet deshalb um Unterstützung: „Wir freuen uns über Spenden, aber ebenso über neue Mitglieder“, sagt Koch.

Ein weiteres Projekt, für das der Verein wirbt, ist im Museum schon zu besichtigen: Für eine große Grützmühle aus dem Jahr 1664 fehlen wesentliche Teile wie Einfülltrichter und Antriebstechnik. Der Verein möchte die Mühle von einem Mühlenbautechniker nach historischem Vorbild restaurieren lassen. „Wir können dann unseren Besuchern besser demonstrieren, wie das schwere Mahlwerk mit Händen und Füßen zugleich in Bewegung gesetzt wurde“, verdeutlicht Peter Schulze aus dem Ausstellungsteam.

Grützmühlen wurden in der Lüneburger Heide auf größeren Höfen – so auch in den Dörfern der Wedemark – zum Mahlen und Verschroten von Getreide und Buchweizen benutzt.

Info: Wer sich interessiert oder engagieren will, kann Peter Schulze unter (05130) 7101 anrufen oder Sandra Koch per E-Mail an foerderverein-rbhw@posteo.de kontaktieren.

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