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Telefon am Bett ist der beste Einbruchschutz

Wedemark Telefon am Bett ist der beste Einbruchschutz

Sofort die 110 anrufen - wenn jemand eine Gefahr oder ungewöhnliche Situation wahrnimmt. Diesen Tipp gab jetzt der Kontaktbeamte Andreas Kremrich den Senioren in Gailhof.

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Kontaktbeamte Andreas Kremrich zeigte Gailhofs Senioren, wie sie sich vor Verbrechern schützen können.

Quelle: Chadde

Gailhof. Ihn hatte der Bürgerverein zum monatlichen Treffen der Bürgerverein den Kontaktbeamten Andreas Kremrich eingeladen. Zum Thema „Einbruchschutz“ erhielten die Zuhörer anschauliche Beispiele und wichtige Tipps: „Kommt ihnen etwas merkwürdig vor, sofort mit 110 die Polizei anrufen. Dafür sind wir da, deshalb haben wir diesen Beruf gewählt“, sagte der Kontaktbeamte. Die Tageszeit spiele übrigens keine Rolle, denn „nachts holen sie die Polizei ja nicht aus dem Bett. Wir haben Dienst und warten auf den Einsatz“, erklärte Kremrich. Deshalb sei es am Wichtigsten, „immer ein Telefon in Griffnähe zu haben“. Außerdem könne man seine Nachttischschublade mit Pfefferspray oder Tierabwehrspray ausrüsten. Darüber hinaus lässt sich die Lage mit Umsicht gut im Griff behalten:  „Geben Sie den Zweitschlüssel ihren Nachbarn, ihren Freunden, Verwandten oder Bekannten aber suchen sie niemals ein Versteck“, lautete ein Expertenrat. Andernfalls könne man Einbrechern die Wohnungsschlüssel auch gleich in die Hand drücken. Abschließbare Fenstergriffe, in denen der Schlüssel noch steckt, verfehlten ebenfalls ihren schützenden Sinn.

Die gute Nachricht laute deshalb: Mit dem passenden, persönlichen Verhalten können Senioren ihre Sicherheit deutlich steigern. Bei der technischen Ausstattung helfen dagegen die Experten der Polizei kostenlos weiter. Unter Telefon (0511) 1091114 kann mit der „Technischen Prävention“ ein Termin vereinbart werden, dann kommen die Polizisten ebenfalls kostenfrei zur Beratung ins Haus. Auch die Broschüre „Sicher Leben“ mit wichtigen Hinweisen hatte Andreas Kremrich dabei und fragte gleich mal, wer von den 16 Zuhörern schon persönlich betroffen war. Ein Drittel der Teilnehmer musste sich schon mit Eindringlingen herumärgern. Dabei kommen Verbrecher nur selten durch die gut einsehbare Haustür, lieber steigen sie durch rückwärtige Fenster ein. Stehen Fenster auf Kipp, haben Einbrecher leichtes Spiel. Aber sie verlieren nach sieben Minuten die Geduld. „Kommt ihnen irgendetwas außergewöhnlich vor, gehören Autos oder Fußgänger nicht in die Siedlung, sofort anrufen. Wir kontrollieren die betreffenden Fahrzeuge und haben dabei oft einen Fang gemacht“, beschrieb Andreas Kremrich das Vorgehen der Polizei. Doch der allerbeste Schutz sei das gute Verhältnis zu den Nachbarn. "Ziehen neue Leute in die Siedlung und stellen sich nicht vor, dann machen sie das doch“, fordert er seine Zuhörer zur Initiative auf.

Die Broschüre „Sicher leben“ gibt es kostenlos bei jeder Polizeidienststelle.

Die Zentrale der Technischen Prävention sitzt in Hannover und kann unter Telefon: (0511) 1091114 kostenlos gebucht werden. Die Experten überprüfen dann die Sicherheit von Wohnung oder Haus vor Ort.

Von PATRICIA CHADDE

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