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Ganztagsschule: Erst Konzept, dann Entscheidung

Bissendorf Ganztagsschule: Erst Konzept, dann Entscheidung

Für die Pläne, den Hort an der Grundschule in Bissendorf in eine Ganztagsschulbetreuung zu integrieren, wird jetzt ein Konzept erarbeitet. Erst danach soll über die weiteren Schritte entschieden werden.

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Symbolbild: Die Grundschule Bissendorf könnte in eine Ganztagsschule umgewandelt werden. Dann soll der bestehende Hort mit derzeit 120 Kindern integriert werden.

Quelle: Gustavo Alabiso

Wedemark. Bei den Überlegungen, den Hort an der Grundschule in Bissendorf in eine Ganztagsschulbetreuung zu integrieren, soll nichts übers Knie gebrochen werden. Die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf und Fachbereichsleiter Jörg Clausing haben sich am Freitag mit Vertretern aus Schule, Hort und Elternschaft darauf verständigt, zunächst ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten und dann über weitere Schritte zu entscheiden. Die Ankündigung der Gemeindeverwaltung, den Hort in eine Ganztagsschule umzuwandeln, hatte zu Sorge unter den Eltern geführt. Sie befürchteten einen massiven Qualitätsverlust in der Betreuung der Grundschüler. Der Bissendorfer Hort kann nicht erweitert werden, da er mit 120 Kindern bereits mit einer Ausnahmegenehmigung betrieben wird und die größte Einrichtung dieser Art in der Region Hannover ist.

„Es ist uns wichtig, dass das Angebot im zeitlichen Umfang so bleibt wie bisher“, sagte Konstanze Beckedorf. Dazu gehöre auch die Betreuung in den Ferien. Außerdem solle das gesamte Fachpersonal aus dem Hort dann die Ganztagsbetreuung übernehmen. „Wir haben nicht vor, bewährte Strukturen zu zerschlagen“, betonte die Erste Gemeinderätin. Sie warb um ein Miteinander. „Jeder soll sich im Ergebnis auch wiederfinden“, sagte Beckedorf. Jörg Clausing kündigte noch für den Monat Dezember eine Elternbefragung an, um den tatsächlichen Hortplatzbedarf zu ermitteln. Wenn sich daraus kein zusätzlicher Platzbedarf ergebe, solle der Hort zunächst weitergeführt werden, sagte Clausing. Die weitere Diskussion soll ergebnisoffen und transparent geführt werden, wurde am Freitag betont. „Es gibt noch viele offene Punkte“, sagte Elternvertreter Andreas Strehl. Er forderte ausreichend Zeit ein, um das Konzept erarbeiten zu können.

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Von Redakteur Friedel Bernstorf

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