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Nächstes Schuljahr kommt die Ganztagsschule

Hellendorf Nächstes Schuljahr kommt die Ganztagsschule

Auch für die Grundschule Am Steinkreis in Hellendorf hat die Gemeinde Wedemark bei der Landesschulbehörde nun den offenen Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2017/2018 beantragt. Sie ist mit 70 Schülern die kleinste, hatte aber als erste schon 2011 den Finger gehoben für den Wechsel.

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Zuversichtlich zeigen sich Helge Zychlinski (von links), Ira Rohrig und Karl Pfeiffer, dass die Ganztagsschule auch in Hellendorf ein Erfolg wird.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. Früher als andere Schulen startete Hellendorf damals mit einer Elternumfrage die Initiative zum Ganztagsbetrieb in der Wedemark. Daran erinnerte Bürgermeister Helge Zychlinski jetzt bei einem Ortstermin. „Aber da haben wir noch gesagt, das kommt uns ein bisschen früh.“ Inzwischen läuft die Bissendorfer Grundschule im ersten Schuljahr 2016/2017 ganztags, und der Gemeinderat hat neben Hellendorf auch Elze und Resse grünes Licht gegeben für die Umstellung zum Schuljahr 2017/2018.

Die Aktivitätsangebote an der offenen Ganztagsschule Hellendorf ermöglichen den angemeldeten Kindern und Eltern, einen Zeitrahmen bis 15.30 Uhr zu nutzen, außerdem den Hort bis 17 Uhr.

Mehrere Besonderheiten gehen mit dem Wechsel in Hellendorf einher. „Unsere Schule wird an vier Tagen, montags bis donnerstags, den Ganztagsbetrieb anbieten“, verdeutlichte Schulleiterin Ira Rohrig. Die Zusammenarbeit mit dem DRK als direkt benachbartem Träger von Kindertagesstätte und Hort sei schon seit Jahren eng. „Die Kinder kennen alle Mitarbeiter, das ist ein großer Vorteil“, betonte sie. „Wir hatten auch bisher schon bei der Erarbeitung des Konzepts eine sehr schöne Abstimmung mit den Kooperationspartnern.“ Gemeinsame Dienstbesprechungen seien üblich. Die angemeldeten Kinder wechseln zum offenen Angebot aus dem Schulgebäude über den Innenhof in das Kita-Gebäude.

Der Bedarf für die nachschulische Betreuung in Hellendorf ist hoch und kann nicht weiter durch die 20 Hortplätze der DRK-Kita abgedeckt werden. Schule und Gemeinde waren sich einig, dass für die Umgestaltung der Schule der bisherige Sport-/Bewegungsraum als Multifunktionsraum hergerichtet wird, was auch heißt: zur Mensa. Dort wird in zwei Zeitschienen versetzt das Mittagessen ausgegeben. Eine neue Küche werde zurzeit geplant, wie Karl Pfeiffer aus der Schulverwaltung berichtete. Der bisherige Umkleidebereich kommt dafür infrage.

Und der Sport? Für acht Sportstunden in der Woche insgesamt werden die Hellendorfer Grundschüler ab dem nächsten Schuljahr mit dem Bus nach Mellendorf fahren. „Sie bekommen dort Zeiten im Rahmen der Hallenverteilung zugewiesen“, erläuterte der Bürgermeister. Dabei bewegen sich die Hellendorfer Grundschüler innerhalb ihres Schulbezirks; er umfasst die Gemeindeteile Hellendorf, Gailhof und Mellendorf.

„Für 2017 müssen wir in den Sporthallen nochmal zusammenrücken“, räumte Zychlinski ein. Doch in dem Jahr werde auch mit dem Bau der dritten Schulsporthalle auf dem Roye-Platz in Mellendorf begonnen, und danach werde der Betrieb problemlos laufen.

Für 2017 arbeite die Verwaltung zudem an einem Konzept zur Ferienbetreuung für die Kinder, die in der Wedemark ausschließlich schulische Ganztagsangebote nutzen, stellte der Bürgermeister in Aussicht.

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