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Lastenfahrrad für die Wedemark spart CO2

Wedemark Lastenfahrrad für die Wedemark spart CO2

Der kommunale Fuhrpark in der Wedemark ist jetzt um ein klimafreundliches Zweirad besonderer Art ergänzt: Entspannt und das Klima schonend können die Mitarbeiter der Gemeinde Wedemark ab sofort auf einem Lasten-Pedelec die Wege zu Außenterminen zurücklegen und dabei noch Material transportieren.

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Udo Sahling, Timo Abert, Klimaschutzbeauftragte Inga Jetter und Helge Zychlinski mit dem neue Lastenrad mit Elektroantrieb.

Quelle: Mirko Bartels

Mellendorf. Für die Klimaschutzmanagerin Inga Jetter, die seit März in der Wedemark im Dienst ist, war es der erste öffentliche Auftritt, im Beisein von Bürgermeister Helge Zychlinski das Lastenrad mit Elektroantrieb am Rathaus in Mellendorf in Betrieb zu nehmen. Vor allem wird sie das teilangetriebene Rad gut gebrauchen können, wenn sie zu den gemeindeeigenen Gebäuden hinausfährt, wo sie sich um die Energieeffizienz kümmert. „Aber ich werde es allen Mitarbeitern im Rathaus auch zur Verfügung stellen“, sagte Jetter. Das Rad, das ihr von Udo Sahling von der Klimaschutzagentur Region Hannover und Timo Abert von Avacon übergeben wurde, hat einen Wert von circa 3500 Euro.  

Mit der Finanzierung von Pedelecs für Kommunen in der Region Hannover möchten Klimaschutzagentur und Avacon die Klimaschutzaktivitäten vor Ort unterstützen. „Bei der Pkw-Nutzung entstehen rund 139 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer und Person, bei einem E-Bike sind es nur circa sechs Gramm. Wird für das Akkuladen regenerative Energie verwendet, liegt die CO2-Bilanz bei null Gramm“, erläuterte Sahling, der auf diesem Weg einen Impuls für "nachhaltiges Mobilitätsverhalten" setzen will.

„Mit dem komfortablen Pedelec ist es möglich, auch längere Strecken zurückzulegen. So kann jeder Verwaltungsmitarbeiter ganz locker dazu beitragen, Punkte für die Aktion ,Stadtradeln' zu sammeln, die am 29. Mai startet“, führte Bürgermeister Zychlinski außerdem an.

Die Klimaschutzmanagerin hat ihren Arbeitsplatz im Kundenbüro der Gemeindewerke Wedemark im Rathaus. Sie ist dort mit halbe Stelle beschäftigt, zur anderen Hälfte auf der Stelle der Umweltbeauftragten. Sie bringt langjährige Erfahrungen als Diplom-Ingenieurin für Bioverfahrenstechnik mit.

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