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Siegel erkennt Kinderfreundlichkeit an

Wedemark Siegel erkennt Kinderfreundlichkeit an

Der Vorstand des Vereins Kinderfreundliche Kommunen hat in Köln der Verleihung seines Siegels an die Gemeinde Wedemark zugestimmt. Diese Auszeichnung ist bislang erst an sechs Kommunen verliehen worden - wegen der hohen Anforderungen.

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So sieht das Siegel aus, das der Gemeinde Wedemark im Januar offiziell überreicht wird.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. So kann am 9. Januar das Siegel feierlich verliehen werden, kündigte Gemeindesprecher Hinrich Burmeister jetzt an. Damit würden die Bemühungen zur Aufstellung des Aktionsplanes und die bisherige ambitionierte Arbeit ihre Würdigung finden, hat die Geschäftsführerin des Vereins, Heide-Rose Brückner, betont. „Der Vorstand ist beeindruckt von den Maßnahmen in der Wedemark, die im Aktionsplan verankert sind und zu mehr Kinderfreundlichkeit beitragen werden“, so Brückner.

Bürgermeister Helge Zychlinski äußerte sich begeistert: „Ein weiterer Schritt ist getan, damit die Wedemark kinderfreundlicher wird und eine echte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen Realität wird.“ Er sprach allen Verwaltungsmitarbeitern und Ehrenamtlichen, die an dem Aktionsplan mitgearbeitet haben, „für die großartige Arbeit“ Dank aus. Dem Gemeinderat dankte er „für den Mut, diesen Weg zu gehen“. Der politische Beschluss im Gemeinderat war erforderlich, damit sich die Wedemark um die Teilnahme an dem Vorhaben bewerben konnte. Es läuft über vier Jahre.

Das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ haben bisher aufgrund der hohen Anforderungen nur sechs Städte und Gemeinden errungen. Derzeit befinden sich neben der Wedemark noch weitere sechs Kommunen im Prozess zur Siegelverleihung. Sie hatten sich seit dem Jahr 2014 um die Teilnahme beworben und werden von Sachverständigen begleitet.

Träger des bundesweiten Vorhabens sind Unicef Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk. Das Siegel bietet Kommunen die Möglichkeit, die Rechte von Kindern – auch nach der UN-Kinderrechtskonvention – auf der lokalen Ebene umzusetzen und damit ihren Schutz, ihre Beteiligung und ihre Förderung zu stärken. Die Kommunen schaffen damit, so die bisherigen Erfahrungen des Vereins, Anreize für junge Menschen und ihre Familien vor Ort, verbunden mit einer positiven Wirkung auf die demografische Entwicklung und für das regionale Standortmarketing.

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